Freitag, 31. August 2007

Auf zum Auftaktsieg

Traumstart oder Fehlstart?
Heute geht die Saison des HSV endlich los

LARS ALBRECHT

Mit einer Woche Verspätung steigt auch der HSV endlich in die Bundesliga-Saison 2007/2008 ein. In Rothenburg an der Fulda (dort trägt MT Melsungen seine Heimspiele aus) wird sich heute (17 Uhr) zeigen, was die Vorbereitung wert war. Der Vize-Meister steht vor seiner sechsten Spielzeit - wird es ein Traum- oder ein Fehlstart?

Von ihren bisherigen fünf Auftaktpartien haben die HSV Handballer vier gewonnen. 2005 gab es in Göppingen eine 26:33-Klatsche, am Ende wurde man nur Zehnter. Doch die Scharte wurde mit dem 27:26 in Nordhorn im letzten Jahr ausgewetzt. Was folgte, war bekanntlich die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. "Das erste Spiel ist extrem wichtig", meint Coach Martin Schwalb. "Man weiß nicht genau, wo man steht, muss erst wieder in den Rhythmus kommen."

Da der Torschützenkönig Kyung-Shin Yoon mit Südkorea um die Olympia-Quali kämpft, trägt heute Krzysztof Lijewski die Verantwortung im rechten Rückraum. "Ich habe da überhaupt keine Bauchschmerzen mit", sagt Schwalb.

Melsungens Coach Robert Hedin setzte übrigens auf eine ungewöhnliche Vorbereitung. Seine Spieler mussten Lose ziehen. Wer Pech hatte, musste einen Waldlauf machen, der Rest durfte in der Kneipe Bier trinken. Beim HSV wollen heute nach dem Abpfiff alle gemeinsam feiern.
MOPO: Traumstart oder Fehlstart?
Der muss unbedingt her, ich denke aber die Jungs sind konzentriert genug und nehmen Melsungen nicht auf die leichte Schulter.

Technorati Tags: , ,

Starker Gegner

Für den HSV beginnt der Kampf um den Titel
Einen Schock habe er bekommen, als er zum ersten Mal den Spielplan der Handball-Bundesliga zu Gesicht bekam, sagt Robert Hedin. „Zuerst beim THW Kiel und gleich danach gegen den HSV Handball. Schlimmer konnte es nicht kommen", erklärt der 41 Jahre alte Schwede, der seit dem 15.Januar Trainer der MT Melsungen ist.

Am vergangenen Wochenende gab es in Kiel die erwartete Niederlage: Nach einer guten ersten Halbzeit verloren die Hessen mit 28:39. Heute folgt der zweite Teil des „extrem schwierigen Starts“ in die Saison. Melsungen empfängt um 17 Uhr in der Meirotels-Halle in Rotenburg den Handball.
Die Gastgeber haben gegenüber dem Team von Martin Schwalb einen großen Vorteil. Sie absolvieren bereits ihre zweite Partie. Für Hamburg ist es die erste Begegnung. Über die Leistungsstärke gibt es also noch keine richtige Auskunft. Das 40:26 im Testspiel beim Regionalligisten Bad Schwartau kann darüber keine Auskunft geben. „Es könnte in der Tat ein Vorteil für uns sein, dass Hamburg noch kein Spiel absolviert hat. Der HSV hat zwar eine der besten Mannschaften der Bundesliga, aber die sollen erst einmal zeigen, was sie können“, sagt Hedin, der sich gegen en Vizemeister mehr Chancen ausrechnet als er es vor dem Spiel in Kiel.
Das ist allerdings auch nachvollziehbar, schließlich treffen die Melsunger in heimischer Umgebung auf Hamburg. „Der HSV hat praktisch zwei Aufstellungen. Sie sind auf jeder Position doppelt stark besetzt. Gegen Kiel hatte ich unsere Chance auf einen Sieg bei 20 Prozent gesehen, gegen den HSV sind es 30 Prozent. Wenn wir in beiden Halbzeiten so eine Leistung bringen, wie in Kiel in der ersten Halbzeit werden wir das Spiel gewinnen“, ergänzt Hedin.
HSV-Trainer Schwalb war am vergangenen Sonnabend in der Ostseehalle, um den ersten Gegner zu beobachten. Bei Melsungen überzeugten vor allem Spielmacher Daniel Valo, die beiden Griechen Spyros Balomenos (Rückraum links) und Savas Karipidis (Rechtsaußen). Eine starke Leistung bot auch der kroatische Torhüter Mario Kelentric. „Die haben da einige gute Leute drin“ lobte Schwalb. „Letztes Jahr war kein Zusammenhalt im Team. Das sah in Kiel anders aus. Melsungen hat eine Mannschaft für einen Platz im gesicherten Mittelfeld.“
Schwalb warnte davor, schon zu sehr auf den THW Kiel zu schauen, der in seinem zweiten Saisonspiel heute (15 Uhr) beim TV Großwallstadt antritt. „Wir spielen zwei Mal in der Saison gegen den THW, eventuell zusätzlich im Pokal und in der Champions League. Aber es darf nicht an allen 34 Spieltagen der Bundesliga ein Fernduell sein. Und ja, der THW ist auch zu kriegen“, sagt Schwalb. Er erwartet aber nicht nur einen Zweikampf mit dem THW Kiel oder vielleicht einen Dreikampf, ergänzt um die Rhein-Neckar-Löwen, der Trainer hat auch noch die SG Flensburg-Handewitt stark auf der Rechnung. Alle drei anderen Teams haben schon zwei Punkte auf dem Konto. Der HSV will – und muss – heute nachlegen.
Für den HSV beginnt der Kampf um den Titel
Melsungen hat das Potential den Titel "Best of the Rest" zu ergattern. Das soll hier nicht despektierlich klingen, aber mit der kleinsten Halle der Liga sind natürlich auch die Möglichkeiten eingeschränkt. Ich denke Robert Hedin macht da einen richtig guten Job und ich wünsch den viel Erfolg, bis auf morgen.

Technorati Tags: , ,

Kalte Füsse

VfL Gummersbach verpflichtet Adrian Wagner aus Dormagen

Der VfL Gummersbach hat sich für die laufende Saison in der Handball-Bundesliga mit Adrian Wagner verstärkt. Wie der Verein am Freitag mitteilte, wechselt der 29 Jahre alte Linksaußen-Spieler mit sofortiger Wirkung vom Zweitligisten Bayer Dormagen nach Gummersbach.

Da hat Alfred wohl nach der happigen Niederlage gegen Kronau gemerkt das der Kader ein wenig zu dünn ist. Kann ich verstehen, da Gudjon Valur Sigurdsson ja schon verletzt in diese Hammersaison geht braucht er da dringend ein Backup das da wenigstens für einige Erholungspausen sorgt.

Technorati Tags: ,

Aufgepasst

Melsungen mit Heimpremiere - HSV mit erstem Saisonspiel

Bereits seit einer Woche läuft die neue Saison der Bundesliga. Bei allen Teams steht mindestens eine Partie zu Buche. Als einzige Mannschaft durfte nur der HSV Handball bisher nicht ins Spielgeschehen eingreifen. Das wird sich am morgigen Sonnabend, 1. September, um 17.00 Uhr endlich ändern. Dann trifft der HSV in der Meirotels-Halle in Rotenburg a.d. Fulda auf die MT Melsungen. Die Nordhessen haben ihre erste Partie beim THW Kiel mit 28:39 (17:19) verloren, boten dabei in der ersten Hälfte aber eine couragierte Leistung. Die MTM lag beim Rekordmeister sogar schon mit 15:14 in Front, bevor dieser aufdrehte.

Für HSV-Trainer Martin Schwalb keine Überraschung: "Melsungen präsentiert sich stärker als in der letzten Saison. Ich denke, dass sie in diesem Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden und sehe sie eher auf einem einstelligen Tabellenplatz. Das wird ein richtig schweres Spiel für uns." Als bester Torschütze gegen den THW Kiel etablierte sich Rückraumspieler, Daniel Valo, mit sechs Treffern. Auch Neuzugang Thomas Klitgaard und Savas Karipidis konnten mit je fünf Treffern überzeugen. Und auch abseits des Spielfeldes blickt man bei der MT Melsungen optimistisch in die Zukunft. Anfang dieser Woche wurde der Vertrag mit Trainer Robert Hedin, der das Amt im Februar übernommen hatte, vorzeitig bis zum 30. Juni 2010 verlängert.

Jetzt gilt bei der MT Melsungen die volle Konzentration der Heimpremiere gegen Hamburg. "Auf die Leistung der ersten Halbzeit in Kiel können wir aufbauen. Ich bin zuversichtlich, dass wir dem HSV das Leben schwer machen werden", so MT-Trainer Robert Hedin. Voraussetzung dafür aber ist eine möglichst komplette Melsunger Mannschaft in Topform. Auf der Spielmacherposition herrscht in diesem Punkt noch Unklarheit. Petr Hazl, in Kiel fast die gesamte Zeit über alleiniger Regisseur, trug eine Rückenblessur davon. Sein Positionskollege Vladica Stojanovic, bislang noch ohne jegliche Wettkampfpraxis, kann gegen den HSV - wenn überhaupt - nur einen Kurzeinsatz absolvieren. Grigorios Sanikis, einer der besten MT-Torschützen der letzten Saison, ist hingegen noch nicht einsatzfähig.

Trainer Martin Schwalb und sein Team reisen unterdessen bereits einen Tag vor dem Spiel per Bus nach Hessen. Dabei sind am morgigen Freitag fast alle Spieler mit an Bord. Lediglich Jürgen Müller und Bundesliga-Rekordtorschütze Kyung-Shin Yoon fehlen im HSV-Kader. Der Südkoreaner ist mit seiner Nationalmannschaft zur Zeit in Japan unterwegs und spielt ebenfalls am Sonnabend das erste Qualifikationsspiel für die Olympischen Spiele 2008 in Peking gegen Kuwait. Torhüter Jürgen Müller, der ein Zweitspielrecht für den TSV Altenholz besitzt, spielt mit dem Zweitligisten am Sonnabend gegen den LHC Cottbus, der in der zweiten des DHB-Pokals Gegner des HSV Handball sein wird. Neuzugang Dimitri Torgovanov hat seine Innenbanddehnung im linken Knie dagegen auskuriert und wird zum Saisonstart zur Verfügung stehen. Beim letzten Test in Bad Schwartau hatte der Russe noch pausieren müssen.

Bevor abends der Anpfiff zum Knaller gegen den HSV ertönt, wird den Handballfans am Nachmittag schon jede Menge Action und Unterhaltung geboten. Auf dem Vorplatz der Meirotels-Halle laden das Lindner Hotel Rodenberg und die MT Melsungen zur zünftigen Saisoneröffnungsparty. Ab 14.00 Uhr gibt es Live-Musik von einer bekannten regionalen Band, dazu Barbecue-Grillspezialitäten, frisches Licher-Pilsener und ein Torwandwerfen mit attraktiven Preisen der MT-Partner.

Melsungen mit Heimpremiere - HSV mit erstem Saisonspiel
Ok dann sagen wir dem Busfahrer er soll ordentlich Gas geben damit noch lecker Würstchen da sind.

Technorati Tags: , ,

Zeig was in dir steckt

Das Juwel, das nur selten glänzt
Krzysztof Lijewski und seine größte Bewährungsprobe.

Von Achim Leoni

Hamburg -

Fragt man beim HSV Hamburg nach Krzysztof Lijewski, kann die erste Antwort ein leichtes Kopfschütteln sein. Die Geste ist nicht ablehnend gemeint, sie will vielmehr sagen, dass Lijewski Dinge kann, die selbst in der Toyota-Handball-Bundesliga, die sich als die beste der Welt versteht, nicht alltäglich sind. Und sie will sagen, dass es manchmal schwer zu begreifen ist, warum der Pole aus diesem Talent auf dem Spielfeld manchmal so wenig macht.

Eine große Karriere wurde Lijewski prophezeit, als der Linkshänder 2005 von Slask Wroclaw zum HSV wechselte - größer vielleicht noch als die seines Bruders und Idols Marcin (29), der in Flensburg zum Weltklassemann reifte. Doch das Juwel hat nur selten glänzen können. Morgen steht Lijewski, inzwischen 24 Jahre alt, vor seiner größten Bewährungsprobe. Weil der koreanische Torschützenkönig Kyung-Shin Yoon in Japan um die Olympiaqualifikation wirft, lastet zum Saisonstart bei MT Melsungen die volle Verantwortung für den rechten HSV-Rückraum auf den schmalen Schultern des 1,98-Meter-Mannes. Als Ersatz stünde Bruno Souza bereit, aber das ist nur eine Notlösung, weil der Brasilianer fremd auf der Position und zudem Rechtshänder ist.

"Das ist schon etwas Neues für mich", sagt Lijewski, den sie beim HSV "Zloty" rufen. Er ist es gewohnt, sich auf neue Situationen einzustellen. Die deutsche Sprache hat er sich, nach kleinen Anpassungsschwierigkeiten, zügig zu eigen gemacht. Und als ihn Trainer Martin Schwalb vergangene Saison in die Spielmacherrolle drängte, hat er sich gefügt, obschon er glaubt, "dass es nicht die optimale Position für mich ist".

Denn er hat große Ziele mit dem HSV: Deutscher Meister werden. "Wir tun alles, um das möglich zu machen", verspricht Lijewski, aber genau daran weckt er mit seiner betont lässigen Art manchmal Zweifel. Im Training zieht er sich schon mal Schwalbs Unmut zu, wenn er es bei der Rückwärtsbewegung allzu gemächlich angehen lässt.

Trotzdem setzt man beim HSV auf ihn als Nachfolger des zehn Jahre älteren Yoon. Als Lijewski zum Jahreswechsel öffentlich mit dem SC Magdeburg flirtete, bot man ihm eilends an, den Vertrag bis 2011 zu verlängern. Lijewski willigte ein, auch wenn er bei Magdeburgs Trainer Bogdan Wenta, der ihn als Coach der polnischen Nationalmannschaft zur WM-Silbermedaille führte, vermutlich mehr Einsatzzeit erhalten hätte.

Der Grund, sagt Krzysztof Lijewski, sei, dass er sich wohlfühle in Hamburg: "Das Umfeld des HSV ist für mich die Nummer eins in Deutschland." Da nimmt er es auch in Kauf, einen wie Yoon vor sich zu haben, an dem kaum ein Vorbeikommen ist: "Er ist ein Weltklassespieler, von ihm habe ich viel gelernt."

Was, kann er morgen zeigen.
Das Juwel, das nur selten glänzt
Kiel hat letze Woche die meisten Tore auf der rechten Seite geworfen mal sehen ob Zloty, Hans und Stefan da nachziehen können.

Technorati Tags: , ,

Donnerstag, 30. August 2007

Jetzt gilt es

"Wir wollen in die Weltspitze"
Trainer Schwalb über die neue Saison

LARS ALBRECHT

Morgen (17 Uhr) beginnt die große Zebra-Jagd. Mit einem Auftaktsieg bei MT Melsungen will der Vize-Meister HSV die Fährte des Titelverteidigers THW Kiel aufnehmen. Vor dem Start spricht Trainer Martin Schwalb in der MOPO über ...

... die Vorbereitung: Die Jungs haben unglaublich hart gearbeitet. Niemand hat sich schwer verletzt, insofern bin ich zufrieden. Aber vor dem ersten Spiel weiß man nie so genau, wo man steht. Es wird Zeit, dass wir es herausfinden.

... Melsungen: Ein sehr unangenehmer Gegner. Ich war letzte Woche in der Halle, als sie 15:14 in Kiel geführt haben. Die haben echt starke Leute dabei, werden meiner Meinung nach nichts mit dem Tabellenkeller zu tun haben. Dennoch rechne ich fest mit zwei Punkten.

... die Neuzugänge: Mit Jogi Bitter und Dimitri Torgovanov haben wir zwei erfahrene Spieler dazubekommen, die uns sofort als Führungsspieler weiterhelfen können. Hans Lindberg wird uns mit seiner Schnelligkeit und Treffsicherheit auf dem Feld nach vorne bringen, doch er muss erst die Sprache richtig lernen, um auch verbal führen zu können. Das gilt auch für Michal Jurecki, der in der Abwehr sofort eine Verstärkung sein wird, offensiv aber noch lernen muss. Unser Nachwuchs-Keeper Jürgen Müller hat wegen der Junioren-WM die Vorbereitung fast komplett verpasst. Er steht hinten an.

... das Saisonziel: Letztes Jahr waren wir Zweiter. Klar, dass viele sagen, der nächste Schritt muss die Meisterschaft sein. Doch der THW Kiel galt vor 15 Jahren als ewiger Zweiter, bevor er 1994 erstmals wieder den Titel holte. Flensburg ging es später ähnlich. Für uns wäre es eine tolle Sache, wenn wir unseren zweiten Platz verteidigen könnten. Das heißt aber nicht, dass Kiel unschlagbar ist. Natürlich wollen wir möglichst vor ihnen landen.

... die Champions League: Das wird für die meisten Spieler eine ganz neue Erfahrung. Wir freuen uns auf die Reisen und die tollen internationalen Gegner. Zu sagen, dass wir auf Anhieb gleich das Ding gewinnen, wäre jedoch vermessen.

... die Zukunft: Wir wollen langfristig an der Champions League teilnehmen und den HSV unter den Top Ten der Welt etablieren. Wenn ein anderer Verein eine Meisterschaft gewinnen möchte, muss er erst an uns vorbei.
http://www.mopo.de/2007/20070831/sport/hsv-handball/wir_wollen_in_die_weltspitze.html

Langsam nimmt das Kribbeln zu, ein guter Start in die Saison ist wichtig. Das Melsungen was drauf hat hat man letzte Woche in Kiel gesehen.

Handball 2.0

Ich werde während der Saison bei allen Spielen bei denen ich anwesend sein werde meinen Twittter http://twitter.com/hsv_handball per SMS auf dem Laufenden halten. Wer will kann sich also bei Twitter.com registrieren und die Updates dann entweder als SMS, über IM oder Web bekommen.

Weitere Infos dazu unter gibts beim Webworkblogger im deutschen Twitterhandbuch.

Technorati Tags: , ,

Mal schauen

Bundestrainer Brand: 'HSV kommt an Kiel nicht vorbei'

Für Bundestrainer Heiner Brand ist der HSV Hamburg noch nicht reif für den erstmaligen Titelgewinn in der Handball-Bundesliga. ''Der HSV kommt an Kiel nicht vorbei'', sagte Brand der ''Bild''-Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Der 55 Jahre alte Gummersbacher attestierte den Hamburgern jedoch, Nummer zwei der Eliteliga zu sein. ''Der HSV ist größter Verfolger, hat seine Leistungsfähigkeit gezeigt und wird sich noch festigen. Doch am Ende bleibt wieder nur Platz zwei.''

Die Hanseaten starten am Samstag mit der Partie bei MT Melsungen in die Saison. Der Bundestrainer erwartet in dieser Spielzeit eine Vier-Klassen- Gesellschaft. Kiel und der HSV rangierten laut Brand vor der Konkurrenz. Danach bildeten die Rhein-Neckar Löwen, die SG Flensburg- Handewitt, der SC Magdeburg, der VfL Gummersbach und der TBV Lemgo die ''erweiterte Spitze''. Das Mittelfeld bestehe aus der HSG Nordhorn und dem TV Großwallstadt. Die restlichen Teams seien ''unten drin''.
Mit der Einschätzung das Hamburg an Kiel schwerlich vorbeikommt kann ich diese Saison noch leben. Ob seine Einschätzung bezüglich Kronau bzw. Gummersbach zutrifft wage ich seit gestern zu bezweifeln. Entweder gehört Kronau zur Kiel und HSV Klasse oder Gummersbach ins Mittelfeld. Ich tendiere zu ersterem. Zeigen wird sich das am 15.9. in der ColinA.


Technorati Tags: , ,

Jetzt gehts los!

HSV startet Sonnabend in die Saison
Schwalbs Kampfansage
"Die Kieler sind auch zu kriegen", sagt der Hamburger Trainer.
"Wer was erreichen will, muss erst mal an uns vorbei."

Von Achim Leoni, Rainer Grünberg

Hamburg -

Etwa 15 Sekunden waren noch zu spielen, der Trainer blickte bereits auf seine Uhr und führte Daumen und Zeigefinger für den Abpfiff zum Mund. Beim Stand von 7:7 musste in der Sporthalle Hamburg der finale Angriff über den Ausgang des einmal mehr umkämpften Trainingsspiels entscheiden. Der letzte Torwurf sollte jedoch für Diskussionen sorgen. Der Schütze habe sich nicht an die taktischen Vorgaben gehalten, er hätte die Chance viel zu leichtfertig vergeben, kritisierten die Kollegen, einige recht lautstark, andere gestenreich. Die Erregung legte sich erst nach zehn Minuten. Dann gingen alle gemeinsam duschen.

Martin Schwalb hat, ohne Namen zu nennen, diese Geschichte aus einer der Übungseinheiten der vergangenen Tage erzählt, als er gefragt wurde, wie seine Mannschaft nach Vizemeisterschaft und Europapokalsieg mit den gestiegenen Erwartungen für die neue Bundesligasaison umgehe. "Die Spieler und allen voran die beiden Kapitäne Pascal Hens und Guillaume Gille", sagt der Trainer der HSV-Handballer, "übernehmen verstärkt Verantwortung und kontrollieren ihr Verhalten auf und abseits des Feldes immer öfter gegenseitig. Jeder fordert jederzeit die optimale Leistung des anderen ein." Der (Reife-)Prozess hatte in der vergangenen Serie begonnen und setzte sich in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit fort. Schwalb hat diese Entwicklung mit Wohlgefallen und Anerkennung registriert.

"Die Mannschaft", sagt auch Sportchef Christian Fitzek, "beweist jetzt diese Siegermentalität, die außergewöhnliche Teams brauchen, um am ganz großen Rad zu drehen. Diese Qualität hat uns lange gefehlt, weil der gegenseitige Respekt der Spieler einen oft zu wohlwollenden Umgang hervorrief und teilweise heute noch hervorruft."

An diesem Sonnabend beginnt nun der Praxistest. Eine Woche nach der Konkurrenz starten die Hamburger in Rotenburg an der Fulda bei der MT Melsungen (17 Uhr) in die Bundesliga. Am ersten Auswärtssieg zweifelt niemand, auch wenn Melsungen am vergangenen Sonnabend in Kiel zwischenzeitlich 15:14 führte. Endergebnis: 39:28 für Titelverteidiger und Tripelsieger THW.

Erfolgstypen werden bei den HSV-Handballern mehr denn je gebraucht. Die Ansprüche sind mit den Siegen der vorigen Saison gewachsen, der Erwartungsdruck ist größer denn je. "Jeder in deinem persönlichen Umfeld klopft dir plötzlich auf die Schulter und sagt: ,Diesmal werdet ihr Meister'", skizziert Schwalb die geänderte Ausgangslage, "da kannst du nicht ankommen: Wir haben in der vergangenen Saison bei einigen Spielen Glück gehabt, wieder Zweiter zu werden wäre deshalb ja auch ganz schön. Das nimmt dir niemand mehr ab."

Dabei würde der Coach dem ambitionierten Klub gern ein Stabilitätsprogramm verschreiben. Motto: Die Leistungen auf hohem Niveau zu bestätigen sei schon ein großer Fortschritt. "Der THW Kiel", sagt Schwalb, "galt vor 15 Jahren als ewiger Zweiter, bevor er 1994 erstmals wieder deutscher Meister wurde. Und sie haben zwölf Anläufe in der Champions League genommen, bevor sie in diesem Jahr erstmals den Titel gewonnen haben."

Die Zurückhaltung der Vergangenheit hat der Trainer allerdings aufgegeben. Er sagt inzwischen Sätze wie diesen: "Unser Ziel muss es für die nächsten Jahre sein: Wenn ein anderer Verein etwas erreichen will, muss er erst einmal an uns vorbeikommen." Oder noch griffiger: "Die Kieler sind auch zu kriegen." Das klingt nach einer Kampfansage.

Für Bob Hanning, Manager des Bundesligaaufsteigers Füchse Berlin, war es höchste Zeit dazu: "Mit seinem hochkarätigen Personal muss der HSV die Kieler herausfordern", sagt der ehemalige HSV-Trainer, "die Hamburger haben sich wie im Vorjahr gezielt verstärkt und sind wie der THW auf jeder Position doppelt gut besetzt." Kiels Coach Zvonimir "Noka"Serdarusic pflichtet ihm bei: "Dass der HSV bekennt, Meister werden zu wollen, war überfällig. Endlich verstecken sich die Hamburger nicht mehr."

Für solche Ziele braucht es aber auch Zuschauer in der Halle. Also alle mal noch ordentlich Werbung gemacht, An einem Samstag (8.9. 15:00 Uhr) gegen Grosswallstadt muss man doch 10000 Leute in die Halle bekommen.

Technorati Tags: , ,

Mittwoch, 29. August 2007

Allzeit Bereit

Käpt'n Hens bläst zum Angriff
Der Star trägt mehr Verantwortung und ist heiß auf den Start

LARS ALBRECHT

Man wird nicht jünger, ich gehe schon langsam auf die 30 zu", scherzt Spaßvogel Pascal Hens. Der 27-Jährige steht vor seiner fünften HSV-Saison. Lange galt der Weltmeister als Hallodri. Doch diese Zeiten sind vorbei. Pommes geht voran - und bläst zum Angriff!

"Wir sind bereit für Melsungen", sagt der Vize-Kapitän. Angst vor einem Fehlstart am Sonnabend hat er nicht. Dabei war Hens dabei, als der HSV 2005 27:30 bei den Hessen verlor und in die Krise stürzte. "Damals hatten wir eine tolle Vorbereitung, aber zum Start lief nichts zusammen. Das passiert uns nicht noch einmal." Dennoch ist der Respekt vorm Gegner da. Wie Melsungen am vergangenen Wochenende plötzlich 15:14 in Kiel geführt hat, hat die HSV-Stars beeindruckt. Hens: "Eine sehr unangenehme Mannschaft. Und dann noch auswärts - das wird ein harter Brocken."

Martin Schwalb freut sich, dass sein größter Star immer mehr Verantwortung übernimmt. "Er knüpft sich jetzt auch mal Mitspieler im Training vor, wenn er Fehler entdeckt", lobt der Trainer. Für Hens ist das selbstverständlich: "Ich bin schon lange dabei, Nationalspieler. Logisch, dass ich ab und zu was sage. Ich will, dass wir Erfolg haben."

Pommes möchte in allen drei Wettbewerben um den Titel mitspielen, freut sich deshalb über die Neuzugänge: "Ich glaube, wir haben uns gut verstärkt." Seinen neuen Konkurrenten im linken Rückraum, Michal Jurecki, schätzt Hens: "Ein großes Talent. Auch er macht uns stärker." Die neue Saison kann kommen.


Ich will auch schwer hoffen dort keine böse Überraschung zu erleben. Bis jetzt habe ich aber auf Auswärtsfahrten noch immer Glück gebracht.

Technorati Tags: , ,

Dienstag, 28. August 2007

Der Boss spricht

»Unsere Spieler sind alle geil«
Der HSV-Boss über die bevorstehende Saison

DIRK HOFFMANN

Am Sonnabend starten auch die HSV Handballer in die Bundesliga mit dem Spiel in Melsungen. Was ist für das Schwalb-Team drin? Die MOPO sprach mit Boss Andreas Rudolph (52).

MOPO: 2006 gabs den Pokalsieg, 2007 den Europapokalsieg und 2008 - die Meisterschaft?

Rudolph: Als Vizemeister hat man hohe Ziele, die Meisterschaft wäre die Krönung. Klappt das nicht, wollen wir einen anderen Titel gewinnen.

MOPO: Ist gleich bei der ersten Teilnahme der Triumph in der Champions League möglich?

Rudolph: Nein. Wir müssen uns erst mal beim europäischen Verband und den Schiedsrichtern Kredit erarbeiten. Kiel hat auch lange dafür gebraucht. Wir wollen die zweite Gruppenphase erreichen.

MOPO: Der Zuschauerschnitt ist von 6500 auf 8000 gestiegen. Ist es utopisch, dass wie in Kiel irgendwann alle Spiele ausverkauft sind?

Rudolph: Ja. Man kann in Hamburg nicht erwarten, dass gegen schwächere Teams 12000 Leute in die Halle kommen. Aber wir wollen unseren Schnitt auf 9000 erhöhen und vier bis fünf Spiele ausverkauft haben.

MOPO: Der HSV ist erfolgreich, sympathisch und wird so viel TV-Präsenz wie nie haben. Warum ist der Trikotrücken noch frei? Wo bleiben die Sponsoren?

Rudolph: Wir sind in diesem Bereich sicher ein paar Schritte weiter und verhandeln noch, haben aber keine Torschlusspanik und wollen uns nicht zu billig verkaufen.

MOPO: Fehlt es im Management an Ideen und der richtigen Strategie oder ist es eine Frage der Man-Power?

Rudolph: Es ist keine Frage der Man-Power, kaum eine Geschäftsstelle in Deutschland ist mit so vielen Leuten besetzt wie bei uns. Wir haben im sportlichen Bereich Geduld bewiesen und tun es jetzt auch auf diesem Sektor.

MOPO: 2009 sollen zwei Weltklasse-Ausländer kommen - geht der HSV weg von der Philosophie, auf Deutsche zu setzen?

Rudolph: Nein. Wir haben, wenn Oleg Velyky 2008 bei uns ist, fünf deutsche Nationalspieler. Die Positionen, auf denen wir Spieler suchen, sind durch Deutsche derzeit schwer zu besetzen, wenn man international ganz oben mitspielen will.

MOPO: Was ist mit Holger Glandorf?

Rudolph: Mit ihm werden wir sicher noch mal sprechen.

MOPO: Wer ist Ihr Traumspieler, den Sie gern noch verpflichten würden?

Rudolph: Habe ich nicht. Klar ist: Alle Spieler, die wir haben, sind geil.

MOPO: Was hätten Sie gern von Kiels Manager Uwe Schwenker?

Rudolph: Gar nichts, auch wenn ich großen Respekt vor seiner Arbeit habe. Er hat nicht viel falsch gemacht.

MOPO: Was ist Ihr größter Traum mit dem HSV?

Rudolph: Meine Vision ist: Ich möchte ein paar Mal die Meisterschaft gewinnen und ein Mal die Champions League.

Unsere Spieler sind alle geil.

Mal sehen welche Jungs da 2009 kommen, aber erstmal werden wir mit der aktuellen Truppe sicher viel Spass haben. Wobei die Luft da wo wir jetzt sind immer dünner wird. So einen "einfachen" Wettbewerb wie den Pokal der Pokalsieger haben wir dieses Jahr nicht. Bei der Klasse der Bundesliga meinen ja schon manche die CL wäre einfacher zu holen als der Meistertitel.


Technorati Tags: , ,

Montag, 27. August 2007

Nicht erwischen lassen ...

Kriminell gut!
Stars als Verbrecher - ab Sonnabend stehlen sie wieder Punkte

NILS WEBER

Finster blicken sie drein. Zum Fürchten. Dabei sind die HSV-Handball-Stars Pascal Hens, Bertrand Gille und Johannes Bitter abseits des Spielfeldes freundlich-fröhliche Gesellen. Fürchten müssen sich die Gegner!

In vier Tagen geht der HSV wieder auf Raubzug. Beim Saisonstart in Melsungen will der Vizemeister zwei Punkte stehlen.

"Der Krimi geht weiter" - so lautet das offizielle Motto der HSV-Handballer für die Saison 2007/2008. Die aktuelle Image-Kampagne steht ganz im Zeichen von Krimi und Thriller, actionreich und düster. So ließ der Verein für den Saisonguide von allen Spielern Portraitaufnahmen im Stil von Verbrecherfotos schießen. Ungewöhnlich. Mutig. Kriminell gut!

Übrigens: Auf die Frage, "Wer ist dein Lieblingsbösewicht?" antwortet Trainer Martin Schwalb: "Bertrand Gille, wenn er in der Abwehr richtig zupackt!"


Dann wollen wir hoffen das sich Bobo dabei nicht erwischen lässt.

Technorati Tags: , ,

Es geht Ostwärts

HSV im DHB-Pokal gegen LHC Cottbus

In der zweiten Runde des DHB-Pokals muss der HSV Handball beim LHC Cottbus antreten. Das ergab die heutige Auslosung. Die Lausitzer sind gerade als Meister der Regionalliga Nord-Ost in die Zweite Handball-Bundesliga aufgestiegen. Terminiert ist das Spiel für Mittwoch, den 19. September. Am kommenden Sonnabend könnte der erste HSV-Profi schon Bekanntschaft mit dem kommenden Pokalgegner machen. Denn am ersten Spieltag der Zweiten Liga spielt der LHC Cottbus beim TSV Altenholz, für die HSV-Keeper Jürgen Müller ein Zweitspielrecht besitzt.


das ist leider für die Fans unter der Woche schwer zu erreichen. Dann haben wir hoffentlich in der nächsten Runde mehr Glück. Wobei ich es Cottbus durchaus gönne unsere Weltmeister spielen zu sehen. Mit dem Aufstieg haben sie sich ein attraktives Los verdient.

Technorati Tags: ,

Sonntag, 26. August 2007

Letzter Test

HSV 40:26 (21:12) im Test gegen VfL Bad Schwartau

26.08.07 -

Der HSV Handball ist für die Toyota Handball-Bundesliga gut gerüstet. Bevor die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb am nächsten Sonnabend bei MT Melsungen in die neue Saison startet, gewann sie den letzten Härtetest beim VfL Bad Schwartau klar mit 40:26 (21:12).


Beim Aufeinandertreffen mit dem Ex-HSVer Thomas Knorr, der jetzt als Spielertrainer in Bad Schwartau aktiv ist, sorgte der HSV Handball bereits in der ersten Hälfte für klare Verhältnisse. Vor 900 Zuschauern in der ausverkauften Jahnhalle konnten die Gastgeber zwar das ein oder andere Mal ansehnlich abschließen, waren aber von Beginn an im Hintertreffen. Über die gesamte erste Halbzeit unterstrich der HSV den Klassenunterschied zum Regionalligisten und führte zur Pause 21:12.


Auch in der zweiten Hälfte bestimmte der HSV das Spiel. Bemerkenswert war, dass die Partie überaus fair verlief: die Schiedsrichter verhängten nur eine 2 Minuten-Strafe gegen HSV-Kapitän Guillaume Gille. Vor allem dessen Bruder Bertrand drehte auf und erzielte im Spielverlauf zehn Treffer. Nach der Pause wechselte HSV-Trainer Martin Schwalb munter durch und brachte alle Spieler zum Einsatz. Allein HSV-Youngster Jan Schult, der ein Zweitspielrecht für den VfL Bad Schwartau besitzt, spielte die gesamte Zeit für den Regionalligisten. Für den VfL erzielte der 21-jährige zwei Treffer und musste zusehen, wie alle HSV-Feldspieler trafen. Im Tor wurde zur Pause Per Sandström von Johannes Bitter abgelöst. Der HSV konnte seinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen und brachte das Spiel am Ende mit 40:26 nach Hause.

Auch wenn ein Drittligist sicher kein Maßstab für die Bundesliga sein kann, stimmt der souveräne Sieg doch zuversichtlich für das Spiel gegen Melsungen.

Technorati Tags: , ,

Keine Überraschungen

Die ersten 4 Spiele der Handballbundesliga brachten im Ergebnis keine Überraschungen. Der THW Kiel siegte am Ende souverän gegen MT Melsungen mit 39:28, wobei sich Nokas Jungs in der ersten Halbzeit doch ein wenig schwer taten und zwischenzeitlich mit 14:15 zurücklagen. Unsere Jungs sollten also gewarnt sein und am Samstag die Melsunger nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zudem unser Feuerwehrmann Nick ja nicht dabei ist.
Auch die SG Flensburg tat sich bei den Nettelstedtern in der ersten Halbzeit noch schwer, sorgte aber am Ende mit dem 34:22 dafür das sie zur Zeit die Tabellenführung inne haben. Lübbeke lies vor allem im 2. Durchgang die nötige Durchschlagskraft vermissen.
Auch der TBV Lemgo ist erfolgreich in die Saison gestartet, wobei das 27:23 gegen Göppingen im Rahmen der Erwartungen lag. Handball Weltmeister Mimi Kraus zeigte schon das er in der Lage ist die Mannschaft zu führen.
Wilhelmshaven holte 2 wichtige Punkte mit dem 28:22 gegen den direkten Konkurrenten GWD Minden. Der WHV wird sich diese Saison aufgrund des kleinen Kaders schwerer tun als in der letzten die Klasse zu halten.


technorati tags:
, ,


Technorati Tags: , ,

Samstag, 25. August 2007

Ohne Pino und Nick

Test ohne Torgowanow
HAMBURG -Die Bundesliga beginnt am Wochenende mit reduziertem Programm, der noch spielfreie HSV Handball testet am Sonntag (17 Uhr, Jahnhalle) in Bad Schwartau: Außer Torwart Jürgen Müller (Junioren-WM in Mazedonien) und Kyung-Shin Yoon (Olympia-Qualifikation mit Südkorea) fehlt der Russe Dimitri Torgowanow (Innenbanddehnung). Jan Schult, der ein Zweitspielrecht für Bad Schwartau hat, wirft je eine Halbzeit für den von Spielertrainer Thomas Knorr (zuvor HSV) betreuten Regionalligaklub und den HSV.

Test ohne Torgowanow

Gut as die Jungs sich schon mal ohne Nick einspielen, Melsungen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

technorati tags:,

Freitag, 24. August 2007

Oben wird es eng

Die Stars kommen auf 100 Spiele

Mag die ganze Liga doch ruhig Angst haben vor der erwarteten Übermacht aus Kiel, Andreas Rudolph hat seine eigene Sicht auf die Dinge. „Kiel musste ja aufrüsten“, sagt Rudolph, der angriffslustige Präsident des HSV Hamburg, „sie fürchten sich eben, dass wir sie irgendwann überholen.
...

Es ist zumindest so, dass der HSV mehr und mehr zu einem Spitzenklub gereift ist und die SG Flensburg-Handewitt als Dauerjäger der Kieler ablösen dürfte. Rudolph sagt: „Unser Ziel ist die Meisterschaft. Wir wollen Hamburg zeigen, dass wir in der Champions League eine Macht werden.“ Es ist ein Hobby von Rudolph, den Kieler Manager Uwe Schwenker zu necken, wo es nur geht – obwohl die beiden sich inzwischen privat ganz gut verstehen.
Schwenker entgegnet stets, das Wachstum beim HSV stehe auf tönernen Füßen, weil der Verein abhängig vom Engagement des millionenschweren Medizin-Technik-Unternehmers aus Ahrensburg sei. Ganz so ist es nicht mehr. Seit der ehemalige Bundesliga-Handballer Peter Krebs beim HSV die Geschäfte führt, sind die Sponsoring-Einnahmen aus anderen Quellen gestiegen: auf inzwischen sechs Millionen Euro beläuft sich der Saisonetat des HSV.

Trainer Schwalb bleibt bis 2011

Doch noch immer steht eines der Rudolph-Unternehmen auf der HSV-Trikotbrust. Von einem Rückzug des Selfmade-Millionärs kann also keine Rede sein. Dafür hat die vergangene Serie mit Rang zwei in der Liga und dem Triumph im Europapokal auch zu viel Appetit auf mehr gemacht.
Als der HSV am vergangenen Freitag seine Einkäufe vorstellte, war Rudolph schon wieder sehr zuversichtlich, sehr kämpferisch. Das erste Mosaiksteinchen für weitere Titel war die Vertragsverlängerung mit Trainer Martin Schwalb, bis 2011 unterschrieb der 44 Jahre alte Handball-Lehrer.

Mehr Zuschauer, mehr Spiele, mehr Fernsehbilder

„Wir sind eine hungrige Mannschaft. Wir wollen so erfolgreich wie möglich sein und jedes einzelne Spiel gewinnen. Wir lassen nicht nach“, sagt Schwalb. Mit diesem Motto und großem Zusammenhalt hatte es sein Team zu einer tollen Saison mit nur sechs Minuspunkten gebracht. Die bessere Tordifferenz entschied letztlich zugunsten des THW.
Auch bei der Kader-Gestaltung gibt es Erfolge. „Wir werden mit allen Leistungsträgern verlängern“, sagt Rudolph, und versprach für die übernächste Saison gleich noch zwei ausländische Weltklassespieler. Man kontaktiere die Spieler und Vereine früh, um später keine Ablösesummen zahlen zu müssen. Der neue Torwart Johannes Bitter, einer der WM-Helden, wurde frühzeitig gefragt, ebenso Oleg Velyky, der im Sommer 2008 aus Kronau kommen wird.

Saison der Superlative

„Wir leben nicht von der Hand in den Mund“, sagt der Präsident. Kaum jemand hatte dem HSV einen so langen Atem und eine so clevere Personalplanung zugetraut. Doch Rudolph, Schwalb und Sportdirektor Christian Fitzek harmonieren als Team bestens. Die Gebrüder Gille, dienstälteste Profis hier, werden bleiben, Torjäger Yoon soll ein weiteres Jahr an der Elbe schmackhaft gemacht werden, und die Nationalspieler Pascal Hens und Torsten Jansen sind längst heimisch geworden.

Höhere Etats, mehr Zuschauer, mehr Spiele, mehr Fernsehbilder (der NDR und der WDR werden in den dritten Programmen samstags um 17.30 Uhr ein halbstündiges Handballmagazin mit Bildern von drei Spielen zeigen) – der Handball steht vor einer Saison der Superlative. Ausgetragen wird all das aber auf dem Rücken der Spieler.

Spielball der Funktionäre

Wie unterschiedlich man die große Belastung vom Liga-Beginn bis zur WM 2009 in Kroatien für die Topspieler beurteilen kann, zeigen die Ansichten von Pascal Hens und Guillaume Gille. Der 27 Jahre alte Hens sagt: „Wir sind gewohnt, dass es sehr hart ist. Wir sehen das als Herausforderung.“ Bei Gille, dem 31 Jahre alten Kapitän, hört es sich anders an: „Es ist unmenschlich. Wir haben längst die Grenze erreicht. Wir werden behandelt wie ein Stück Fleisch, das von jedem Verband eingesetzt wird, um Geld zu verdienen.
“Doch den Profis gelingt es nicht, in einer gemeinsamen Aktion auf die Überlastung hinzuweisen und etwas zu ändern. Sie bleiben Spielball der Funktionäre. Bundesliga, DHB-Pokal, EM in Norwegen, die neue Champions-League-Zwischenrunde, Olympische Spiele in Peking: die Handball-Stars werden im Kalenderjahr 2008 bis zu 100 Partien absolvieren. Vor allem, um sie gelegentlich zu schonen, haben Klubs wie der HSV oder Kiel ihre Kader derart aufgerüstet.

Die Stars kommen auf 100 Spiele « SportNet 3

und damit auch spannender in der Liga. Das ist auf Dauer eine Grundvoraussetzung damit Handball ein breites Medieninteresse erlangt. In den nächsten Jahren werden sich die Mannschaften um die grossen Hallen (10000 plus) um die Titel balgen. Mit Kiel und Gummersbach sind da immerhin auch zwei Vereine mit langer Handball Tradition dabei. Hamburg und die Löwen gehören auch dazu. Inwieweit es Berlin und Essen schaffen können da aufzuschliessen hängt auch davon ab ob sie Spielstätten der entsprechenden Grösse zur Verfügung haben. Ob Lemgo und Flensburg den Anschluss halten können mus man auf Dauer sehen. Für die weiteren Mannschften wie Magdeburg, Nordhorn, Göppingen und Grosswallstadt wird es sicher schwer in den nächsten Jahren dort mitzumischen.

technorati tags:, ,

Donnerstag, 23. August 2007

Wiedersehensfreude

Knorr freut sich aufs Wiedersehen
Bad Schwartaus Trainer gegen die Ex-Kollegen

LARS ALBRECHT
Für ein, zwei Jahre Bundesliga fühlt er sich noch fit genug. "Ich hätte sehr gern Champions League gespielt", sagt Thomas Knorr. Doch der HSV hatte nach fünf Jahren keine Verwendung mehr für sein Urgestein. Trotz mehrerer Erstliga-Angebote entschied sich der 36-Jährige für seinen Heimatverein VfL Bad Schwartau. Als Spielertrainer will "Knorri" den Regionalligisten in die Zweite Liga führen - und am Sonntag (17 Uhr) seinen Ex-Klub ärgern.
"Ich freue mich auf die Jungs", meint Knorr vor dem Freundschaftsspiel gegen "seinen" HSV in Bad Schwartau. Im Test gegen den THW Kiel setzte es für den VfL eine 27:49-Schlappe. Ein bisschen besser will man gegen das Schwalb-Team abschneiden: "Wir werden mitspielen und wollen den HSV schon fordern." Mit Torwart Tobias Mahnke und Hanno Holzhüter hat Knorr zwei Ex-Hamburger im Team. Zudem besitzt Jan Schult in Bad Schwartau ein Zweitspielrecht. Der Coach: "Unser Leistungsträger. Er könnte in jedem Bundesliga-Team spielen." Dem HSV prophezeit Knorr eine große Saison: "Allerdings glaube ich eher an einen Champions-League-Sieg als an die Meisterschaft."

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Wenn der Tipp zutrifft wird sich keiner beschweren.

technorati tags:, ,

Zählbarer Erfolg muss her

Für HSV und Kiel zählen nur noch Titel
Sie trafen sich in der Mitte, in Kiel, der Stadt des großen Favoriten. Dort fand im Haus des Sports ein Handball-Gipfel statt. Zwei Tage vor dem Beginn der neuen Bundesliga-Saison wagten die Macher der drei norddeutschen Topteams THW Kiel, HSV Handball und der SG Flensburg-Handewitt einen Ausblick auf die neue Spielzeit.
Der THW und der HSV werden von beinahe allen Experten als die ersten Anwärter auf die Meisterschaft genannt. Flensburg-Handewitt geht als aussichtsreicher Außenseiter in die Serie.
Vom THW Kiel waren Trainer Zvonimir „Noka“ Serdarusic und Manager Uwe Schwenker anwesend. Der HSV Handball wurde durch Manager Peter Krebs vertreten. Aus Flensburg waren Geschäftsführer Fynn Holpert und Team-Manager Anders Dahl-Nielsen angereist.
Der THW ist klarer Favorit
Über die Ausgangslage waren sich die fünf Protagonisten schnell einig. Der THW ist die Mannschaft, die es zu schlagen gilt. Selbst Serdarusic sah das nicht anders. „Als Allererstes muss man Kiel als Favoriten nennen. Aber auch die Hamburger haben schon in der vergangenen Saison bewiesen, dass sie das Zeug zum Gewinn der Meisterschaft haben“, sagte der Erfolgscoach, der in seine 15. Saison beim THW geht.
Dass sein Team nahezu unbezwingbar sei, wie es der Manager der SG Kronau-Östringen, Thorsten Storm, nach der 31:41-Niederlage im Supercup analysierte, sei „dummes Zeug“, fügte Serdarusic schroff hinzu. „Da kommt ein toller ehemaliger Flensburg-Manager daher und fragt: ,Wer soll die schlagen?' Das ist dummes Gerede. Es gibt in Europa zehn Vereine, die über eine ähnlich tolle Mannschaft verfügen wie wir.“
HSV will Meister werden
Den HSV Handball zählt Serdarusic dazu. Krebs sieht den THW aber noch im Vorteil, „weil in Kiel über Jahre hinweg etwas gewachsen ist“. Die Bindung an die Region sei eine ganz andere als in Hamburg. Das sei deutlich bei den Zuschauerzahlen zu registrieren. „Kiel und Flensburg sind uns noch erhebliche Schritte voraus. In sportlicher Hinsicht sind wir noch nicht so souverän wie der THW, der in den Spielen noch einmal den Turbo einlegen und so hohe Siege feiern kann“, sagte Krebs. Diese Erkenntnis hielt ihn aber nicht davon ab, deutlich den Anspruch des Vereins zu formulieren. „Ich glaube nicht, dass die Saison langweilig werden wird. Wir wollen Meister werden, natürlich. Das muss einfach das Ziel sein nach der Vize-Meisterschaft.“
Während für seinen Kieler Kollegen Uwe Schwenker eine „Saison ohne Titel eine verlorene Saison“ wäre, gilt die Spielzeit in Flensburg schon als gelungen, wenn erneut die Qualifikation für die Champions League herausspringt. Im Kampf um die Meisterschaft sehen sich auch die Flensburger in der zweiten Reihe hinter Kiel, Hamburg und eventuell noch Kronau-Östringen. „Traumziele haben wir natürlich auch, aber es ist für uns ein weiter Weg dort hin“, sagte SG-Team-Manager Anders Dahl-Nielsen. „Schließlich müssen wir wichtige Spieler wie Jan Holpert, Joachim Boldsen und Sören Stryger ersetzen.“ Flensburg startet am Samstag (15 Uhr) beim TuS Nettelstedt-Lübbecke in die neue Saison, Kiel zeitgleich zu Hause gegen Melsungen. Der HSV beginnt am 1.September in Melsungen.

WELT ONLINE - Für HSV und Kiel zählen nur noch Titel - Nachrichten Hamburg

Der Unterschied bei den Vereinen ist nicht das Ziel sondern ab wann die Saison als Misserfolg gewertet wird. Bei Kiel denke ich muss mindesten 1 Titel her, das sie alle 3 wieder holen kann man aber sicher nicht erwarten. Beim HSV sollte man die Saison nicht als Misserfolg werten wenn kein Titel dabei rausspringt, die CL Quali ist aber als Pflicht anzusehen. Flensburg sollte es als Erfolg ansehen wenn wieder die CL Quali rauspringt. Eine Titelchance sehe ich bei denen nur bei günstigster Auslosung im Pokal. (z.B. Hamburg wirft zuhause Kiel raus und muss dann nach FL).

technorati tags:, ,

Phrasenschwein

"Was von uns verlangt wird, geht zu weit"
Sie sind Weltmeister, Rivalen und doch Freunde: Dominik Klein (23) vom Deutschen Meister THW Kiel und Torsten Jansen (30) vom Vorjahreszweiten HSV Hamburg. Im Interview mit WELT ONLINE sprechen die beiden Handball-Profis über die am Samstag beginnende Bundesliga-Saison, ihr Verhältnis und den besten Spieler der Welt.
WELT ONLINE: Herr Klein, zwischen dem 4. Februar und dem 2. Juni wurden Sie Weltmeister, Champions-League-Sieger, Pokalsieger und Deutscher Meister – woran denken Sie am liebsten?
Dominik Klein: An die Meisterfeier auf dem Kieler Rathausplatz. Da waren 20.000 Handball-Wahnsinnige, denen wir drei Pokale präsentieren konnten. Das war sensationell, und an solche Momente denke ich, wenn es in der Vorbereitung mal weh tut.
WELT ONLINE: Herr Jansen, was ist bei Ihnen hängen geblieben?
Torsten Jansen: Mir kommen die WM und unsere tolle Saison mit dem HSV schon wieder so weit weg vor. Vor uns liegt eine Mammutsaison, und ich bin nicht der Typ, der sich auf Erfolgen ausruht.
WELT ONLINE: Mit „Mammutsaison“ meinen Sie wahrscheinlich das Programm bis zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking.
Jansen: Was von uns verlangt wird, geht zu weit. Vor Olympia kommt ja noch die EM. Und nach Peking geht es fast nahtlos weiter. Schon oft wurde über die Gründung einer Spielergewerkschaft geredet – ich finde, wir sollten es endlich machen. Wochenende, Feiertage, Weihnachten oder Ostern – das kennen wir alles gar nicht mehr.
WELT ONLINE: Ist es wirklich so brutal?
Jansen: Wenn man über 30 ist, ist man leer nach einer WM. Total platt. Ich werde nach großen Turnieren regelmäßig krank, weil ich auf dem Zahnfleisch laufe. Das Immunsystem bricht zusammen, so fertig bin ich dann.
Klein: Ich kann „Toto“ gut verstehen, allerdings bin ich sieben Jahre jünger, und ich habe auch noch keine Familie. Ich will viel spielen, aber den „alten Hasen“, die seit zehn, 15 Jahren dieses Programm durchziehen, zolle ich großen Respekt.
WELT ONLINE: Schauen wir mal auf die Bundesliga – ist Kiel überhaupt zu stoppen?
Klein: Ich zahle jetzt gern ins Phrasenschwein ein, aber wir denken nur von Spiel zu Spiel.
WELT ONLINE: Wer sind die großen Konkurrenten?
Klein: Mal abgesehen von den üblichen Verdächtigen aus Flensburg, rechne ich wieder mit dem HSV, aber auch mit den Rhein-Neckar-Löwen, die ordentlich aufgerüstet haben.
WELT ONLINE: Gegen die Rhein-Neckar-Löwen gibt es für Kiel ein Wiedersehen mit Henning Fritz.
Klein: Deswegen mache ich mich nicht verrückt – im WM-Halbfinale gegen Frankreich musste ich gegen meinen Kieler Kollegen Thierry Omeyer ran. Das hat bekanntlich ganz gut geklappt.
WELT ONLINE: Herr Jansen, der HSV hat auch einen neuen Torwart. Johannes Bitter kam aus Magdeburg.Jansen: Das freut mich sehr. „Jogi“ ist einer von den Torhütern, gegen die ich ungern geschossen habe. Der macht so komische Bewegungen, damit kam ich nie gut klar.
WELT ONLINE: Ist der HSV mit ihm noch stärker als vergangene Saison?
Jansen: Ich bin keiner der gern Vorschusslorbeer verteilt – auch als Weltmeister kann man danach totale Scheiße spielen. Obwohl ich mir das bei „Jogi“ kaum vorstellen kann.
WELT ONLINE: Wer ist der beste Rückraumspieler der Liga?
Klein: Mein Nachbar Nikola Karabatic ist der beste Spieler der Welt. Wenn er gesund bleibt, wird er die nächsten fünf Jahre zum Welthandballer gewählt. Ich finde das gut, denn er hat in Kiel einen Vertrag bis 2012.
Jansen: Er hat Recht. Karabatic ist überragend. Dass er noch nie Welthandballer war, ist eine Frechheit. Er ist unheimlich dynamisch, er ist Schütze, Anspieler und auch hinten bärenstark. Der kann einfach alles und ist für jeden Gegner ein Albtraum.
WELT ONLINE: Die Freunde sind sich also einig – wie kam es zu Ihrer Freundschaft?
Klein: Als ich zum ersten Mal bei der Nationalmannschaft war, wurde noch positionsbezogen geschlafen.
Jansen: „Mini“ – Entschuldigung! Aber das hört sich jetzt doch sehr missverständlich an.
Klein: Ich meine, wir haben uns ein Zimmer geteilt. Und weil ich nichts falsch machen wollte, habe ich „Toto“ ständig mit Fragen genervt. Der hat die Nerven behalten, und das fand ich sympathisch. Außerdem haben wir den gleichen Humor.
Jansen: Jetzt fang nicht wieder mit der „Stromberg“-Arie an!
WELT ONLINE: Sie meinen die Fernsehserie?
Klein: Genau, die meine ich. Wir waren „Stromberg“-Junkies, haben jede Folge doppelt und dreifach gesehen, und „Toto“ kann ihn perfekt nachmachen.
Jansen: Na klar. Ich bin ja auch gelernter Bankkaufmann. Nur gut, dass wir nicht im Fernsehen sind, sonst müsste ich mich jetzt bestimmt „Stromberg“-Sprüche klopfen.
WELT ONLINE: Treffen Sie sich auch privat?
Jansen: Kiel ist zwar nur eine Stunde weg, aber wir schaffen das nur sehr selten. Ich habe ja auch eine acht Monate alte Tochter, ...
Klein: ...und was für eine süße...
Jansen: ...aber vielleicht schaffen wir es ja mal ins Kino zu den Simpsons. Ich will unbedingt das „Spider-Schwein“ sehen.
WELT ONLINE: Das sind doch tolle Aussichten, oder?
Klein: Schon, aber ich befürchte, er wird mir davon wieder nur am Telefon erzählen. Wir quatschen zwei-, dreimal die Woche – die ersten zwei Sätze über Handball, dann über Privates. Sein neues Haus, meine Freundin, über die Milchpreise, über alles halt.
WELT ONLINE: Darf ich von den Simpsons auf Stefan Kretzschmar kommen?
Klein: Nur zu. „Kretzsche“ findet die Simpsons auch gut.
WELT ONLINE: Also: Ein Handballidol hat seine Karriere beendet.
Klein: Ja, das ist sehr schade, denn „Kretzsche“ war mein Vorbild. Es macht mich stolz, dass ich in der Nationalmannschaft seine Nummer fünf übernehmen durfte. Als Jugendlicher habe ich immer versucht, mir seine Würfe abzugucken – aber die Dreher habe ich nie so gut hingekriegt wie er.
Jansen: Ich hab auch immer gedacht, so gut wie der werde ich nie. Ich habe neulich noch mit Stefan gesprochen, und er sagte, dass er nicht mehr das Feuer für eine weitere Saison in sich hat. Wenn das so ist, sollte man Schluss machen.
WELT ONLINE: Machen Sie Schluss, wenn Deutschland in Peking die Goldmedaille gewinnt?
Jansen: Nein. Das wär doch schön, neben der Silbermedaille von Athen noch eine Goldene zu gewinnen. Aber wie gesagt – ich bin kein Freund von solchen Prognosen. Fakt ist, dass Dominik sich auf ein tolles Erlebnis freuen darf.
Klein: Ich bin ehrlich gesagt auch schon total heiß drauf und würde mich wahnsinnig freuen, dabei zu sein. Zumal ich in den vergangenen Monaten ja schon alle anderen Trophäen in der Hand hatte. Und Erfolg macht bekanntlich Hunger auf Erfolg.

WELT ONLINE - "Was von uns verlangt wird, geht zu weit" - Nachrichten Sport

technorati tags:, ,

Mittwoch, 22. August 2007

Treffend analysiert

Titelträume und Steineschmeißer
Nach dem THW Kiel und den Rhein Neckar Löwen unterziehen wir im zweiten Teil unseres Teamchecks den HSV Hamburg und die SG Flensburg-Handewitt einer genaueren Betrachtung.
HSV Hamburg
Die Aufbauarbeit von Trainer Martin Schwalb und das finanzielle Engagement von Präsident Andreas Rudolph trugen schon in der abgelaufenen Saison Früchte. Der HSV gewann den Europapokal der Pokalsieger und musste sich in der Meisterschaft dem THW Kiel nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz geschlagen geben.
Das soll sich in diesem Jahr ändern. Dafür hat Rudolph den Etat noch einmal auf rund 6,5 Millionen Euro erhöht. Das Geld wurde in hochkarätige Verstärkungen investiert. Doch auch die Erwartungen sind gestiegen. "Wir wollen Deutscher Meister werden", stellte Rudolph gegenüber der HandballWoche klar.
Neues Personal für den Titel
Als Nachfolger für Keeper Goran Stojanovic wechselte Deutschlands Nationalkeeper Jogi Bitter in die Hansestadt. Gemeinsam mit Per Sanström und dem ebenfalls neu verpflichteten Talent Jürgen Müller hat Schwalb nun drei exzellente Torhüter in seinen Reihen. Die Keeper haben eine der aggressivsten Verteidigung der Liga vor sich.
Dafür sorgten in der Vergangenheit die beiden französischen Stars Bertrand und Guillaume Gille. In der neuen Spielzeit bekommt das Duo mit Dimitri Torgovanov noch einen weiteren Defensiv-Spezialisten an die Seite gestellt. Dieses Bollwerk zählt mit Sicherheit zu den besten Abwehrblöcken der Liga. Einen hoffnungsvollen Neuzugang präsentierten die Hamburger auch auf der rechten Außenposition.
Alternativen en masse
Hans Lindberg kommt als aktueller dänischer Torschützenkönig aus Viborg an die Elbe und macht dem DHB-Auswahlspieler Stefan Schröder seinen Stammplatz streitig. Auf Links war der HSV mit Toto Jansen und Matthias Flohr schon vorher erstklassig besetzt. Auch im Rückraum haben die Hanseaten nachgerüstet und für Pascal Hens eine bärenstarke Alternative verpflichtet.
Auf Halblinks könnte der talentierte polnische Nationalspieler Michal Jurecki für Furore sorgen. Im rechten Rückraum hatte Martin Schwalb mit Kyung-Shin Yoon und Krysztof Lijewski bereits beeindruckende Auswahlmöglichkeiten.
Insgesamt scheint der HSV auf fast allen Positionen stark besetzt zu sein, mit einer Ausnahme: Die Rolle des Spielmachers muss Guillaume Gille im Alleingang ausfüllen. Für die kommende Saison steht der Wechsel von Oleg Velyky bereits fest, doch alle Versuche in schon jetzt nach Hamburg zu lotsen, scheiterten.
Prognose:Der HSV ist der härteste Rivale des THW Kiel im Kampf um den Titel.

Titelträume und Steineschmeißer - Sport Live bei sportal.de

Entscheidend wird sein wie Martin es schafft Sloty und Bruno zu Alternativen für Gino zu machen. Bei der Hammersaison kann Gino das unter keinen Umständen alles durchspielen und braucht seine Auszeiten. Dafür wäre es auch hilfreich, wenn die Jungs Spiele früher entscheiden als letztes Jahr. Kleine Nachlässigkeiten haben häufig dazu geführt, dass auch in den letzten 10 Minuten noch um den Sieg gekämpft werden musste.

technorati tags:, ,

Grosswildjäger

Die große Zebra-Jagd31. Saison startet Sonnabend / Kiel Top-Favorit
DIRK HOFFMANN/LARS ALBRECHT
Das erste Ausrufezeichen ist gesetzt. Mit dem 41:31 gegen im Supercup Geheimfavorit Rhein-Neckar Löwen hat Rekordmeister THW Kiel seine Ambitionen auf die Titelverteidigung eindrucksvoll untermauert. Doch wenn am Sonnabend die 31. Saison der Handball-Bundesliga angepfiffen wird, begeben sich vier Klubs auf die große Zebra-Jagd.
"Kiel hat einen Kader, wie ihn noch nie ein deutscher Verein hatte", sagt Löwen-Coach Juri Chevtsov andächtig. Genau wie seine 17 Trainer-Kollegen sieht er den Triple-Champion als Titelanwärter Nummer eins. Doch immerhin sieben Trainer trauen dem Vize-Meister HSV Handball die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte zu. Flensburg, Gummersbach und Rhein-Neckar werden zumindest Außenseiterchancen eingeräumt. Die MOPO stellt die fünf Titelkandidaten vor.

THW-KIEL THW ist das Maß aller Dinge

- Etat: 6,5 Millionen Euro- Top-Neuzugänge: Filip Jicha (TBV Lemgo), Börge Lund (HSG Nordhorn), Igor Anic (Montpellier HB)

- Stars: Nikola Karabatic, Stefan Lövgren, Christian Zeitz, Dominik Klein

- Vorjahr: Platz 1

- Situation: Die Vorführung im Supercup hat es noch einmal unterstrichen: Der Weg zum Titel führt nur über den THW Kiel. Nach dem Gewinn von Meisterschaft, Pokal und Champions League im letzten Jahr sind die Zebras im Handball derzeit das Maß aller Dinge. Da das Team in der letzten Saison von großen Verletzungssorgen geplagt war, wurde noch einmal kräftig aufgerüstet. Mit dem Tschechen Filip Jicha wurde für den linken Rückraum ein echter Kracher dazugeholt. Auch der norwegische Aufbauspieler Börge Lund wird dem Team von Trainer Noka Serdarusic helfen. Eigentlich kann sich Kiel nur selber stoppen.

- MOPO-Tipp: Platz 1-2

HSV Her mit der Meisterschaft!

- Etat: 6,5 Millionen Euro

- Top-Neuzugänge: Hans Lindberg (Viborg), Jogi Bitter (SC Magdeburg), Dimitri Torgovanov (Rhein-Neckar Löwen)

- Stars: Pascal Hens, Toto Jansen, Kyung-Shin Yoon, Bertrand und Guillaume Gille, Stefan Schröder

- Vorjahr: Platz 2

- Situation: Der HSV hat sich gut verstärkt - insbesondere Rechtsaußen Hans Lindberg ist ein absoluter Volltreffer - und eine ordentliche Vorbereitung gespielt. Die Neuzugänge sind fest integriert. Nach der gewonnenen Vize-Meisterschaft in der vergangenen Saison gibt's deshalb nur ein Ziel: den Titelgewinn. Einzige Gefahr: die zusätzliche Belastung in der Champions League, in der die Hamburger erstmals vertreten sind. Die zweite Gruppenphase ist das Minimalziel, so wären es mindestens zwölf Spiele auf internationalem Parkett.

- MOPO-Tipp: Platz 1-2

...

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

technorati tags:, ,

Herzensangelegenheit

Das neue Leben von Torwart-Legende Goran Stojanovic als HSV-Kotrainer
Mit heißem Herzen und kühlem Kopf
Auf die Frage nach den schönsten Momenten seiner Handballkarriere darf man von Goran Stojanovic (41) keine Auskunft erwarten. Nur so viel: "Ich denke überhaupt nicht zurück. Mein Blick geht nur nach vorn." Das ist ein bisschen schade, weil Stojanovic sicherlich eine Menge erzählen könnte. Ein Vierteljahrhundert hat er auf höchstem Niveau im Handballtor gestanden. Seine Karriere hat ihn von seiner Heimat Jugoslawien über Spanien nach Deutschland geführt. Er hat neun nationale Meisterschaften gewonnen - zwei deutsche mit dem THW Kiel -, dazu viermal den DHB-Pokal, zweimal den Europacup und eine EM-Bronzemedaille. Stojanovic ist, was man im Sport gern Legende nennt.
Jetzt hat er die Seiten gewechselt. Nach 142 Bundesligaspielen für den HSV Hamburg rückte der Serbe im Sommer in den Stab von Trainer Martin Schwalb auf. Aber das, findet Stojanovic, sei noch lange kein Grund, in Erinnerungen zu schwelgen. "Es war Zeit, den Kasten zu verlassen", meint er. "Jetzt freue ich mich jedes Mal, unseren Jungs bei der Arbeit zuzuschauen.
"Die Jungs, das sind Per Sandström (26) sowie die beiden Neuzugänge Johannes Bitter (24) und Jürgen Müller (20). Das junge HSV-Torwarttrio soll künftig von Stojanovics Erfahrung profitieren. Eine Aussicht, die Weltmeister Bitter mit zum Wechsel nach Hamburg bewogen hat. "Es war immer mein Wunsch, dass Goran bleibt. Ein spezielles Torwarttraining habe ich beim SC Magdeburg vermisst." Bitter, beim Wilhelmshavener HV einst Zögling von Alexander Woronzow, sieht sich wie Stojanovic als Vertreter der russischen Torwartschule, die von jeher Wert auf Reflexe und Koordination legt.
Technisch seien alle drei hervorragend ausgebildet, bescheinigt Stojanovic: "Wir können uns glücklich schätzen, dass wir diese Konstellation haben." Gemeinsam mit Schwalb will er künftig die Personalentscheidungen fällen.
Aber würde er sich nicht manchmal am liebsten selbst einwechseln? "Einige wollten nicht glauben, dass ich wirklich aufhöre." Aber diesmal meint es Stojanovic ernst: "Ich habe meine Aufgabe gefunden." Wert legt er auf die Bezeichnung Kotrainer, weil er nicht nur für die Torleute da sein will. Er sei immer noch mit heißem Herzen dabei. "Aber mit kühlem Kopf."

Mit heißem Herzen und kühlem Kopf

Für das junge Torwarttrio ist es sicher wichtig einen so erfahrenen Trainer zu haben.

technorati tags:, ,

ne pas remplacer ...

"Dann höre ich auf ..."Kapitän Gino Gille denkt jährlich ans Karriereende / Klub hat Riesen-Potenzial
LARS ALBRECHT
Die drei freien Tage verbringen sie im Kreise ihrer Familien. "Es wird eine verdammt harte Saison", weiß Guillaume Gille. Für ihn und seinen Brüder Ber-trand ist es bereits die sechste im HSV-Trikot - und es sollen noch viele Spielzeiten folgen. Nach der Vertragsverlängerung bis 2011 (MOPO berichtete) erklären die Urgesteine, warum sie Hamburg weiterhin treu bleiben.
"Für mich gibt's keinen besseren Platz in Europa, um Handball zu spielen", begründet Bobo (29) seine Entscheidung. Es habe zwar auch andere Angebote gegeben, doch die seien für ihn kein ernsthaftes Thema gewesen. "Meine Familie fühlt sich wohl hier. Und ich habe eine so lange Story mit diesem Verein, da geht man nicht einfach weg." Zumal die Champions League eine neue Herausforderung sei: "Darauf freue ich mich besonders.
"Im Vergleich zu seinem "kleinen" Bruder ließ sich Gino mit seiner Zusage ein wenig mehr Zeit. "Immer wenn es zu Vertragsverhandlungen kommt, stellt man sich die Frage, was man will", sagt der 31-Jährige, der dann aber doch eine für den HSV positive Antwort fand: "Ich habe so viel Energie in das Projekt investiert. Und es steckt noch ein Riesenpotenzial drin." Ob er beim HSV seinen Vertrag erfüllen wird, vermag der Kapitän nicht vorauszusehen: "Man weiß nicht, was die Zukunft bringt. Jedes Jahr überprüfe ich meinen Kopf. Wenn er mir sagt, ich bin zu alt, dann höre ich lieber auf." Hoffentlich wird das erst nach 2011 sein.

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Die sollen beide mal ihre Karriere hier in Hamburg beenden, danach finden sich auch noch attraktive Jobs für die Jungs. Wie wäre es mit Bobo als Fan Betreuer, dann wären wir der erste Bundesliga Handballverein mit mehr weiblichen als männlichen Fans.

technorati tags:, ,

Dienstag, 21. August 2007

Unterstützer gesucht

Fan-Bus nach Melsungen
21.08.07 -Zum ersten Saisonspiel des HSV Handball am Samstag, 1. September, gegen Melsungen wird ein Fan-Bus angeboten. Kosten: 41,- € (zzgl. Ticket zwischen 12,- und 20,- €) pro Person. Der Bus startet um 11.30 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof vor dem Ausgang Kirchenallee und wird gegen 0.30 Uhr in der Nacht zurück sein. Nähere Infos und Anmeldungen bei Torsten Lucht unter Lucht@hsvhandball.com oder Telefon 040 / 30 98 76-70.

HSV Handball: Fan-Bus nach Melsungen

Wer noch nicht dabei ist ruckzuck anmelden. Melsungen kann ein ganz unangenehmer Gegner werden, da brauchen die Jungs Unterstützung.

technorati tags:, ,

Montag, 20. August 2007

Nicht alles Gold was glänzt

Projekt Gold" lockt 75 000 Besucher in die Kinos
Dokumentar-Kinofilm «Projekt Gold» über die deutsche Nationalmannschaft auf ihrem Weg zum Titel bei der Heim-Weltmeisterschaft hat bisher 75 000 Besucher in die deutschen Filmsäle gelockt.
"Es ist so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Die Besucherzahl entspricht unseren Erwartungen", sagte Kinowelt-Sprecherin Edda Rosenfeld. Filmverleiher Kinowelt GmbH hat insgesamt 80 Kopien an Kinos verteilt. Der 106 Minuten lange Streifen von Regisseur Winfried Oelsner hatte am 30. Juli in Dresden seine Weltpremiere gefeiert und war am 2. August in den deutschen Filmtheatern angelaufen.

Handball | Zu Hause in den Hallen dieser Welt!

Das ist natürlich mit der Anzahl der Sommermärchen Zuschauer nicht zu vergleichen. Wobei das auch an der sicher geringeren Anzahl an Kopien lag. Bin mir aber sicher, dass die DVD noch unter dem einen oder anderen Weihnachtsbaum liegen wird. Und mal sehen wieviel Zuschauer der Film bei einer möglichen Fernsehausstrahlung erreicht.

technorati tags:, , ,

Die Türe steht offen

Kampfansage an Kiel durch die Hintertür
Der HSV setzt sich hohe Ziele für die neue Saison. Der Trainer, das Präsidium und die Mannschaft wollen nur eines: als erster Herausforderer des THW Kiel den Meistertitel in die Hansestadt holen. Und das trotz der Belastung durch die erste Teilnahme an der Champions League.
Es war eine Kampfansage an den THW Kiel durch die Hintertür. „Wir arbeiten auch in Zukunft am größtmöglichen Erfolg und wollen jedes einzelne Spiel gewinnen. Jeder kann sich dann selbstständig den Tabellenstand am Saisonende ausrechnen“, sagte Martin Schwalb, der Trainer des HSV Handball. Etwas verklausuliert brachte der 44-Jährige zum Ausdruck, dass in der neuen Saison Platz zwei nicht mehr genug ist. Schwalb, der am Freitag seinen Vertrag mit dem HSV vorzeitig bis 2011 verlängert hatte, Präsident Andreas Rudolph und die Spieler wollen mehr. Die Vorgabe lautet: Gewinn der Meisterschaft.
Streng genommen wäre damit aber auch erst ein Drittel der Bestimmung erfüllt. „Größtmöglicher Erfolg und ein Sieg in jedem Spiel“ bedeuten doch im wahrsten Sinne des Wortes nichts anderes als den totalen Triumph, das Erreichen des Triples, den Gewinn von Meisterschaft, DHB-Pokal und, ach ja, der Champions League.
Vor einem Jahr wurde auch Uwe Schwenker nach dem Saisonziel gefragt. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen“, antwortete der Manager des THW Kiel. Ob er es zum damaligen Zeitpunkt zu erträumen gewagt hatte oder nicht, am Ende stellte sich heraus, dass der THW zwar nicht jedes Spiel gewonnen, aber tatsächlich alle drei Pokale eingeheimst hatte.
Dass der HSV Handball, bei all seiner Qualität als Mannschaft und all der individuellen Klasse, ebenfalls dazu in der Lage sein könnte, ist ungewiss. Der Gewinn der Meisterschaft ist mit dem Team, das durch die Zugänge Johannes Bitter, Hans Lindberg, Michael Jurecki, Dimitrij Torgowanow und Jürgen Müller nochmals an Qualität gewonnen hat, ohne Frage möglich. Vermutlich wird es erneut auf ein Duell zwischen dem THW Kiel und dem HSV hinauslaufen.
Ein Triumph aus dem Stand heraus wäre überraschendHamburg hat die Rolle der SG Flensburg-Handewitt eingenommen, die sich in den vergangenen Jahren als Kiels Herausforderer Nummer eins etabliert hatte. Vor der neuen Saison zählt Flensburg aber genauso wie die SG Kronau-Östringen, der VfL Gummersbach, die HSG Nordhorn und auch der SC Magdeburg „nur“ zum erweiterten Favoritenkreis.
Dass sich die Hamburger darüber hinaus auch im DHB-Pokal ein weiteres Mal gegen den THW Kiel durchsetzen könnten, ist nicht sehr wahrscheinlich. Und dass letztlich auch noch der Gewinn der Champions League gelingt, erscheint reichlich illusorisch.
Der HSV wird sich in dieser Saison vor allem an die Dreifachbelastung gewöhnen müssen. Eine Teilnahme an der Champions League ist doch um einiges kräfteraubender als ein Mitwirken im Europapokal der Pokalsieger, wo erst ab dem Viertelfinale halbwegs starke Mannschaften warten. Kiel hat sich seine Siegermentalität und seine Routine über den langen Zeitraum von mehr als einem Jahrzehnt erworben. Der HSV Handball nimmt zum ersten Mal an der Königsklasse teil. Ein Triumph aus dem Stand heraus wäre genauso überraschend wie beeindruckend.
Ganz so forsch gehen die Hamburger dann aber doch nicht in die neue Spielzeit. „Unsere Erfolge aus der vergangenen Saison sind eine hohe Bürde. Wenn man Vizemeister wird, ist es nur selbstverständlich, dass der Titel das Ziel ist. Wichtig ist für uns aber die Qualifikation zur Champions League“, sagte HSV-Präsident Andreas Rudolph, der den Saisonauftakt am 1.September in Melsungen schon jetzt kaum erwarten kann.

WELT ONLINE - Kampfansage an Kiel durch die Hintertür - Nachrichten Hamburg

Die Champions League ist sicher mit diesem Kader Pflicht, was dann noch drin ist muss man sehen, beim Pokal kommt das nun mal auch auf die Auslosung an. Wenn Kiel nach Hamburg oder Kronau fahren muss können sie auch mal vor dem Final 4 auscheiden. Andersrum kann es uns bei Auswärtsspielen im Pokal auch passieren das wir gar nicht soweit kommen. Das erste Ziel in dieser CL Saison ist erst mal die nächste Runde zu erreichen. Wenn das geschehen ist haben wir schon viel erreicht und werden dort bestimmt schöne aber auch hammerschwere Spiele haben. Diese Ziele sind aber auch nur zu erreichen, wenn wir wie in der letzten Saison von langwierigen Verletzungen auf Schlüsselpositionen verschont bleiben. Was in der Meisterschaft drin ist muss man mal sehen. Spannend wird es wenn Mannschaften wie Flensburg, Gummersbach, Magdeburg, Nordhorn und Lemgo ab und zu dem einen oder anderen der ersten 3 schaffen ein Bein zu stellen. Der Rest der Liga wird  bzw. muss von Kiel, Kronau und Hamburg sowohl in Hin als auch im Rückspiel jeweils geschlagen werden.

technorati tags:, , , ,

Glückskind

HSV Handball: Hans bringt Glück
HAMBURG -Seine professionelle Einstellung merkte man Hans Lindberg am Freitagabend auch nach getaner Arbeit an. Während seine Kollegen unter der Dusche verschwanden, kam der neue Rechtsaußen zehn Minuten nach Spielende aus der Kabine der HSV-Handballer in der Sporthalle Hamburg, ließ sich zu Boden sinken und begann die müden Glieder zu dehnen.
Im Vorbereitungsspiel gegen die Füchse Berlin hatte er wieder seine Dynamik unter Beweis gestellt. Achtmal war der Däne beim 29:19-Sieg über den Bundesliga-Aufsteiger erfolgreich, womit er einmal mehr bester Werfer seines Teams war. Es hätten noch mehr sein können, hätte er nicht zwei Siebenmeter verworfen. "Das war Pech", sagt Lindberg (26), dessen Verpflichtung von Viborg ansonsten als Glücksgriff bezeichnet werden kann. 70 Tore (zehn Siebenmeter) hat der Linkshänder in zehn Testspielen für den HSV erzielt, siebenmal war er bester Werfer des Europapokalsiegers.
Zusammen mit Stefan Schröder soll Lindberg künftig "die attraktivste Rechtsaußenachse der Bundesliga" bilden, wie HSV-Sportchef Christian Fitzek hofft. Dass er sich mit einem Weltmeister um die Position streitet, sieht Lindberg gelassen: "Bei den vielen Spielen ist es nur gut, dass wir zu zweit sind." Mit Schröder hat sich der Nationalspieler im Trainingslager sogar das Zimmer geteilt, man verständigt sich noch in einem Mix aus Deutsch und Englisch. Überhaupt habe ihn die Mannschaft prächtig aufgenommen.
Lindberg dankt es mit Toren, er kann sich auf seine Konterstärke und ein großes Wurfrepertoire verlassen. Die größte Umstellung sei, "dass die Spieler hier besser sind. Aber genau deshalb bin ich gekommen: Ich will Titel gewinnen." Neu ist auch die Erfahrung, dass zu einem Testspiel 2129 Zuschauer kommen (wobei es 50 Footballfans übernahmen, für Stimmung zu sorgen). "In Dänemark wären vielleicht 100 Leute gekommen. So macht es viel mehr Spaß."

HSV Handball: Hans bringt Glück

Naja, es waren nicht nur die Footballfans die für Stimmung gesorgt haben.

technorati tags:, ,

Sonntag, 19. August 2007

Gute Wahl

Der Schlüssel zum Erfolg war eine überragende Deckungsleistung mit einem sehr gut aufgelegten Torhüter Jürgen Müller.

Handball | Zu Hause in den Hallen dieser Welt!

Ich denke da haben wir eie richtig guten geholt, hoffentlich kommt er auch mal in der Bundesliga zum Einsatz.

technorati tags:, ,

Samstag, 18. August 2007

Auf dem richtigen Weg

Handball HSV-Trainer Schwalb bleibt bis 2011 - Sieg bei Fan-Tag
Auf der richtigen Spur
HAMBURG -Beim Blick auf den Terminkalender der kommenden zwölf Monate befallen Guillaume Gille leichte Schwindelgefühle. Bis zu 58 Pflichtspiele mit dem HSV Hamburg, dazu die Handball-Europameisterschaft in Norwegen und Olympia in Peking: "Dieses Pensum ist unmenschlich", findet der französische Kapitän, "wir sind doch kein Stück Fleisch, über das man beliebig verfügen kann." Und doch kann Gille nicht anders, als sich auf die Saison zu freuen: "In der Champions League mitzuspielen ist ein Traum. Wir wollen unbedingt beweisen, dass der HSV eine Topadresse im Handball ist."
Ihre Freitagstermine haben Gille und seine Mitstreiter mit einem Lächeln auf den Lippen absolviert. Beim "Fan-Tag" in der Sporthalle Hamburg genossen sie die Huldigung ihrer 2129 Anhänger. Beim Testspiel gegen die Füchse Berlin musste der Europacupsieger auch bei Weitem nicht an die Schmerzgrenze gehen, um den Bundesliga-Aufsteiger mit 29:19 (14:9) auf Distanz zu halten."Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen", sagt Trainer Martin Schwalb, "aber wir haben ja noch zwei Wochen Zeit." Dann beginnt für den HSV bei der MT Melsungen die Bundesligasaison. Es ist Schwalbs dritte mit den Hamburgern, mindestens drei sollen folgen. Bis 2011 läuft der neue Vertrag, den der Coach am Freitag unterzeichnete. "Damit wissen in Zukunft alle, mit welcher Spielkultur sie beim HSV zu rechnen haben", meinte Präsident Andreas Rudolph zufrieden.
Seinem Ziel, das sportliche Gerüst der Mannschaft dauerhaft zu verschrauben, ist der Klubmäzen damit einen Schritt näher gekommen. Zuvor waren die Verträge von Pascal Hens, Torsten Jansen und Krzysztof Lijewski langfristig verlängert worden. Mit Gille und seinem Bruder Bertrand hat man sich bereits per Handschlag auf eine Weiterbeschäftigung bis 2011 geeinigt. Torschützenkönig Kyung-Shin Yoon will man noch zu einem Verbleib über 2008 hinaus überreden. Im nächsten Jahr kommt Rückraum-Universalgenie Oleg Velyky von den Rhein-Neckar Löwen. Mit zwei Stars aus dem Ausland steht man für 2009 in Verhandlungen.
Auf sechs Millionen Euro beziffert Geschäftsführer Peter Krebs den Etat des Vizemeisters. Damit läge man eine halbe Million hinter Branchenprimus THW Kiel, der die Einnahmen des Champions-League-Siegs in Verstärkungen reinvestiert hat. Was für Rudolph wiederum mit dem HSV zu tun hat: "Es macht uns schon stolz, dass Kiel so aufrüsten musste. Offenbar haben sie ein wenig Angst vor ihrem südlichen Nachbarn.
"Nicht nur der HSV-Boss ("Selbstverständlich ist die Meisterschaft das Ziel") sieht seinen Klub als Kiel-Herausforderer Nummer eins. Schwalb drückt es vorsichtig aus: Er sehe "viele Mannschaften, die sich hinter uns platzieren können". Neue Töne beim einst so gebeutelten HSV. "Es ist toll zu sehen, wie die Mannschaft wächst", sagt Guillaume Gille. "Wir sind auf der richtigen Spur."

Auf der richtigen Spur

Mit dieser Planung ist der HSV Handball auf dem richtigen Weg, bin mal gespannt welche Stars da zu 2009 kommen.

technorati tags:, ,

Erwartungen

"Kiel hat Angst vor unserem Team
"Boss Rudolph in Angriffslaune / Er verspricht neue Stars / Gille-Brüder verlängern
DIRK HOFFMANN UND LARS ALBRECHT
So ist es richtig! Bei der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz der HSV Handballer gab's nur gute Nachrichten und ein paar Giftpfeile in Richtung Konkurrenz!
Bevor Trainer Martin Schwalb (44) seinen Vertrag bis 2011 verlängerte (MOPO berichtete), verkündete Präsident Andreas Rudolph nicht ohne Stolz: "Guillaume und Bertrand Gille haben ihre Kontrakte per Handschlag ebenso verlängert." Auch bis 2011. Und mit Torschützenkönig Kyung-Shin Yoon ist man in guten Gesprächen, der Südkoreaner wird wohl noch ein Jahr länger bis 2009 spielen. Damit nicht genug! "Für 2009 sind wir mit zwei Weltklasse-Spielern aus dem Ausland in Verhandlungen, wir hoffen, dass sie in den nächsten Wochen zusagen", verkündete Rudolph.
Auch Geschäftsführer Piet Krebs hatte gute News. Der Etat hat sich von 5,2 auf 6,0 Millionen Euro erhöht, die Sponsoren-Einkünfte seien um 20 Prozent gestiegen und 3226 Dauerkarten sind bislang über den Tresen gegangen - schon jetzt 1000 mehr als in der vergangenen Spielzeit.
Die sportlichen Ziele sind klar. Rudolph: "Wir wollen um den Titel mitspielen. Uns erfüllt es mit Stolz, dass Kiel seine gesamte Einnahmen aus der Champions League in Ablösesummen investiert hat, weil der THW Angst vor Hamburg hat." Und Schwalb ergänzte: "Bei Flensburg, Gummersbach, Magdeburg und Lemgo hat sich personell viel verändert. Das sind alles Teams, die gerne hinter uns landen können.
"Mit der Saison-Vorbereitung ist der Coach zufrieden: "Wir haben gut gearbeitet, die Neuzugänge sind integriert und das Team zieht hervorragend mit. Wir sind alle sehr hungrig auf den Erfolg und wollen versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Wenn uns das gelingt, stehen wir am Ende ziemlich weit oben ...
"Dann könnte nach der Vize-Meisterschaft wirklich der ersehnte Titel herausspringen!

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Die Saison wird hammerhart, wenn die Jungs alle Heimspiele gewinnen und sich auswärts keinen Lapsus erlauben sind wir diese Saison zufrieden, mehr wird natürlich gerne genommen.

technorati tags:, ,

Freitag, 17. August 2007

Gute Nachrichten

Martin Schwalb verlängert bis 2011
17.08.07 -Trainer Martin Schwalb bleibt dem HSV Handball treu. Das verkündete Präsident Andreas Rudolph im Rahmen der heutigen Saisoneröffnungs-Pressekonferenz in den Räumlichkeiten von Hauptsponsor Haspa. Schwalb verlängerte seinen 2008 auslaufenden Vertrag für weitere drei Jahre und bleibt somit bis 2011 beim Europapokalsieger.
„Erfolgreiche Paare sollte man nicht trennen. Ich freue mich, dass wir Martin Schwalb langfristig binden konnten. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Ziele jetzt in aller Ruhe angehen können“, so Präsident Rudolph.
Der Rahmen hätte nicht passender ausfallen können. In Anwesenheit zahlreicher Medien und der Neuzugänge Dimitri Torgovanov, Hans Lindberg, Michal Jurecki, Johannes Bitter, sowie seines Kapitänsduos Guillaume Gille und Pascal Hens setzte Martin Schwalb mit der Unterschrift unter den neuen Vertrag ein weiteres Zeichen. Nach den Leistungsträgern Torsten Jansen, Krzysztof Lijewski und Pascal Hens, konnte der HSV Handball nun auch den Erfolgstrainer langfristig an sich binden und setzt damit weiter auf Kontinuität.
„Ich freue mich riesig, denn wir sind noch lange nicht am Ende und wollen in den kommenden Jahren weitere Erfolge einfahren. Es ist eine tolle Geschichte für diesen Verein und mit dieser Mannschaft arbeiten zu dürfen“, zeigte sich Schwalb zufrieden.
Der 44-Jährige ist schon jetzt der erfolgreichste Trainer der HSV Handball-Geschichte. Unter seiner Regie gewannen die Hanseaten 2006 den DHB-Pokal und den Supercup sowie in der vergangenen Saison den Europapokal der Pokalsieger. Des Weiteren begeisterte das Schwalb-Team in der Handball Bundesliga und durfte 2007 die Vizemeisterschaft feiern.
Darüber hinaus verkündete Andreas Rudolph, dass der HSV mit den Spielern Guillaume und Bertrand Gille kurz vor einer Vertragsverlängerung steht. Auch der Bundesliga-Torrekordler Kyung-Shin Yoon lässt es sich offen, nach der kommenden Saison noch eine Spielzeit beim HSV dranzuhängen. Eigentlich wollte Yoon in seine Heimat nach Südkorea zurückkehren.

HSV Handball: Martin Schwalb verlängert bis 2011

Soviel gute Nachrichten auf einmal, jetzt noch schnell die Verträge mit Gino und Bobo fix machen, dann sind hier alle glücklich.

technorati tags:, ,

Erwartungen

Martin Schwalb erwartet spannende Saison
7.08.07 -Wie bereits in den vergangenen Jahren lud der HSV Handball und sein Hauptsponsor, die Hamburger Sparkasse, auch in diesem Jahr wieder zur Saisoneröffnungspressekonferenz in die Haspa-Räumlichkeiten am Adolphsplatz.
Stefanie von Carlsburg, Leiterin Unternehmenskommunikation der Haspa, begrüßte die anwesenden Medienvertreter/innen und eröffnete die Pressekonferenz mit den Worten, dass der HSV Handball und die Haspa auch in Zukunft die Stiftung phönikks unterstützen werden. Phönikks kümmert sich um krebskranke Kinder und deren Familien. Jeder gegebene Siebenmeter für den HSV spült 50 Euro in die Kassen von phönikks. Schon heute Abend beim Freundschaftsspiel gegen die Füchse aus Berlin beginnt die Aktion.
Im Anschluss stellten sich HSV-Präsident Andreas Rudolph, Trainer Martin Schwalb, der Sportliche Leiter Christian Fitzek sowie Geschäftsführer Piet Krebs den Fragen der Journalisten. Auch die beiden Kapitäne Guillaume Gille und Pascal Hens fanden die entsprechenden Worte zum baldigen Saisonstart.
Die Neuzugänge Johannes Bitter, Dimitri Torgovanov, Michal Jurecki und Hans Lindberg verfolgten die einleitenden Worte ihres Trainers gespannt. Neuzugang Nummer fünf, Jürgen Müller, konnte der Veranstaltung nicht beiwohnen. Er spielt zurzeit mit den DHB-Junioren um die WM-Krone.
„Ich freue mich auf die neue Saison. Der HSV ist ein sehr harmonisches Gebilde. Unsere fünf Neuzugänge haben sich sehr gut integriert und sind, wie nicht anders zu erwarten, von der Mannschaft mit offenen Armen aufgenommen wurden. Wir arbeiten auch in Zukunft am größtmöglichen Erfolg und wollen jedes einzelne Spiel gewinnen. Jeder kann sich dann selbstständig den Tabellenstand am Saisonende ausrechnen.
Alle Spieler haben sich in der Sommerpause fit gehalten. Wir haben in der Vorbereitung hervorragend gearbeitet. Besonders im athletischen und konditionellen Bereich haben wir uns gut entwickelt. Noch sind wir zwar nicht da angekommen, wo wir hinwollen, aber wir sind auf einem guten Weg, am ersten Spieltag die gewünschte Leistungsfähigkeit hergestellt zu haben. Meine Truppe ist hungrig auf Erfolg. Ich denke, wir erleben eine spannende Spielzeit“, berichtete Trainer Martin Schwalb.
Seine Spieler Guillaume Gille und Pascal Hens fiebern der neuen Serie ebenfalls entgegen: „Die Vorbereitung war anstrengend, aber wir haben wochenlang gut gearbeitet und sind auf dem richtigen Weg. Bis zum Bundesligastart werden wir allerdings noch Schweiß vergießen müssen, um die Erfolge aus dem vergangenen Jahr wiederholen zu können“, sagte Guillaume Gille.
Präsident Andreas Rudolph fand ergänzende Worte: „Wir haben in der letzten Saison Dinge erreicht, die für uns visionär waren. Wir sind stolz auf unsere Erfolge. Diese Vorgabe ist jedoch auch eine hohe Bürde. Wenn man die Vizemeisterschaft gewinnt, ist es nur selbstverständlich, dass wir nun wieder um den Titel mitspielen wollen. Wichtig für uns ist aber die Qualifikation für die Champions League. Ich denke, wir alle können uns auf eine tolle Saison freuen.“

HSV Handball: Martin Schwalb erwartet spannende Saison

Wir sind auch schon in Erwartung der tollen Saison, langsam kann es losgehen.

technorati tags:, ,

Keine Trittbretfahrer mehr

Handballer zum Anfassen
HAMBURG -Von der Wirksamkeit seiner neuen Werbekampagne hat sich Peter Krebs kürzlich selbst überzeugt. In Altona beobachtete der HSV-Geschäftsführer Passanten, die vor einem Plakat innehielten, auf dem Handballstars wie Verbrecher nach dem Vorbild alter Edgar-Wallace-Schocker posierten. Motto: "Der Krimi geht weiter." Dass es hier eigentlich um Sport gehen soll, erschloss sich zwar frühestens auf den zweiten Blick. "Aber dafür bleibt es länger im Gedächtnis", glaubt Krebs. Insgesamt 800 Plakatflächen hat der HSV in der Stadt mit den blutrünstigen Motiven versehen lassen.
Die Imagekampagne ist Teil der PR-Offensive, mit der sich der Europacupsieger ins Gespräch bringen will vor dem Start der Toyota-Handball-Bundesliga, wie sie in den kommenden zwei Jahren nun doch offiziell heißen wird. Ein "Grundrauschen", die HSV-Handballer als Stadtthema, über das man zwangsläufig stolpert: Das hatte Krebs bei Amtsantritt zum Ziel erklärt. Ein Jahr später fällt seine Hörprobe positiv aus: "Der Pegel ist lauter als damals.
"Als großen Schritt ins öffentliche Bewusstsein wertet Krebs auch den heutigen "Fan-Day" in der Sporthalle Hamburg (17 Uhr). 2006 war man noch auf der Trabrennbahn aufgetreten - "als Trittbrettfahrer", wie Krebs meint. Diesmal wollte man den Anhängern die Gelegenheit geben, insbesondere die Neulinge in Aktion zu erleben. Einzig mit dem Termin parallel zum Basketballländerspiel ist man beim HSV nicht glücklich, zumal auch Weltmeister Pascal Hens unabkömmlich ist. So werden wohl die eingefleischten Fans unter sich sein, Krebs hofft auf 1500.
Ihnen verspricht man "Stars zum Anfassen": Vor und nach dem Spiel gegen die Füchse Berlin (19 Uhr) steht die Mannschaft des Vizemeisters für Autogramme, Interviews und Fotos bereit - garantiert ohne Schusswaffen.

Handballer zum Anfassen

technorati tags:,

Donnerstag, 16. August 2007

Nur Mayo?

Krebs: "Die Panne tut uns am meisten leid"
Heute erster HSV-Fan-Day / Pommes fehlt

LARS ALBRECHT
Gute Idee, miese Umsetzung. Erstmals veranstaltet der HSV heute einen richtigen Fan-Day. Schade nur, dass Superstar Pascal Hens einen TV-Termin bei Sat. 1 hat und Dirk Nowitzki parallel spielt. Geschäftsführer Piet Krebs: "Uns tut die Panne doch am meisten leid."
"Das ist echt unglücklich. Auf Pommes haben sich viele gefreut", drückt Ober-Fan Lutz Hauser die Enttäuschung der Anhänger aus. "Hens' Management war davon ausgegangen, dass wir Sonnabend spielen", erklärt Krebs, der Termin und Gegner bei der Planung mehrmals ändern musste. "Trotzdem wird es ein toller Abend. So einen Fan-Day gab es beim HSV schließlich noch nie", sagt der Macher, der auf Grund des Basketball-Länderspiels mit 1500 Fans zufrieden wäre. Um 17 Uhr öffnet die Alsterdorfer Sporthalle, um 19 Uhr steigt das Testspiel gegen Erstliga-Aufsteiger Füchse Berlin. Alle Stars (außer Hens) stehen für Autogramme bereit. Eintritt: 10 Euro (Kinder 5).

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Sicher hätten viele gerne Pommes gesehen, aber so bleibt vieleicht für die anderen ein wenig mehr Aufmerksamkeit über und das haben die auch alle verdient.

technorati tags:,

Faktotum

Hanning: "Der HSV ist reif für den Titel"
Die Plätze im Restaurant "Vito" hat er schon reserviert. Nach dem Testspiel gegen den HSV morgen (19 Uhr, Einlass 17 Uhr) in der Sporthalle Hamburg werden die Füchse Berlin im Lieblingslokal ihres Managers in Ottensen einkehren. Bob Hanning selbst aber wird nicht dabei sein - ein Sponsorentermin geht vor.
Wer Hanning kennt, kann ermessen, wie schwer ihm die Absage gefallen sein muss. Es wäre ein - sein - Heimspiel geworden. Zweieinhalb Jahre hat er Hamburgs Profihandballklub trainiert, der sich nun Europapokalsieger und Vizemeister nennen darf. "Der HSV lebt immer noch von meinen Verpflichtungen", sagt der 39-Jährige und meint die Weltmeister Pascal Hens, Torsten Jansen, Stefan Schröder. 2005 haben sie Hanning, den Retter, vor die Tür gesetzt. Jetzt klopft er mit seinem neuen Team wieder an.
Seit dieser Saison sind die Füchse wieder erstklassig. Das habe man vor zwei Jahren zwar geplant, aber kaum zu hoffen gewagt. Einen Schuhkarton mit Rechnungen fand Hanning bei Amtsantritt vor, die Geschäftsräume stellte ein Sponsor zur Verfügung, Lizenzverlust drohte. Hanning spielte seine Qualitäten als Krisenmanager aus: trommelte Sponsoren zusammen, rüttelte Funktionäre auf, scharte die Medien um sich.
nzwischen residiert das Faktotum der Füchse im Herzen der Hauptstadt, die Mannschaft spielt in der großen Max-Schmeling-Halle. "Eine echte Tellerwäscher-Millionär-Geschichte", sagt Hanning. Konkret 2,8 Millionen Euro betrage der Etat, Hanning nennt solche Zahlen ungefragt, seinem Verein hat er totale Transparenz verordnet. Mit so einem Budget gehe es sportlich "nur ums Überleben". Seinem Exklub traut er Großes zu: "Der HSV ist reif für die Meisterschaft.
"Den Verdacht, er häufe Macht und Ämter an wie in Hamburg, wo er Trainer, Manager, Sprecher und Maskottchen in Personalunion war, hält Hanning für unbegründet. Er verweist auf den prominenten Beirat, den Business-Club, den Trainerstab, dem er nicht reinrede. "Wir legen das Projekt auf breite Schultern. Was weiß ich denn, was ich künftig mache?
"Er halte sich alle Optionen offe - wobei der HSV wohl die erste ist. "Das ist immer noch mein Verein", sagt Hanning: "Eigenes Kind bleibt eigenes Kind, das lässt man nicht im Stich."

Hanning: "Der HSV ist reif für den Titel"

Bob soll mal die Füchse bis in die Siptze der Liga führen, dafür braucht er aber bestimmt noch mindestens 3 - 4 Jahre,

technorati tags:, , ,

Ohne Pommes

HSV gegen Nowitzki - was soll das denn?Termin-Irrsinn HSV-Fan-Day fast parallel zum Basketball-Länderspiel
DIRK HOFFMANN
Wer hat denn da geschlafen? Morgen steigt ab 18 Uhr der Fan-Day der HSV-Handballer in der Sporthalle Alsterdorf mit dem Spiel gegen die Füchse Berlin (19 Uhr). Blöd nur, dass parallel in der ColorLineArena Superstar Dirk Nowitzki mit Deutschland auf Korbjagd gegen China geht (DSF live ab 20.15 Uhr). Keine Frage: Das wird den HSV richtig Zuschauer kosten.Warum also dieser Termin? HSV-Geschäftsführer Piet Krebs: "Erst wollten wir sonnabends gegen Dormagen spielen, dann wollte unser Trainer doch lieber gegen einen Erstligisten ran. Und die Füchse können nur am Freitag." Das ist allerdings Quatsch. Der Aufsteiger stellt klar: Wir hätten auch Sonnabend gespielt. Schön gepennt, HSV! Der Europacupsieger hofft, dass wenigstens noch 1500 Fans kommen.
Schade für die Zuschauer: Bob Hanning, Erfolgsmanager der Füchse und ehemaliger Trainer des HSV, ist beruflich verhindert, reist nicht mit nach Hamburg. Der bei den Anhängern in der Hansestadt immer noch sehr beliebte Macher lobt seinen Exklub: "Die Transferpolitik ist hervorragend. Auf den Positionen Torwart und rechts außen, wo man etwas tun musste, hat der Klub mit Lindberg und Bitter zwei Superleute geholt. Und wie sieht er die Chancen des Vizemeisters in der neuen Saison? "Der HSV kann zum großen Wurf ansetzen. Mit Flensburg, Magdeburg und Lemgo rechne ich diesmal nicht. Es wird einen Zweikampf um den Titel mit dem THW Kiel geben - vorausgesetzt der HSV verdaut die Champions League. Das ist eine ganz andere Belastung als der Europacup der Pokalsieger

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Auch Pommes wird am Freitag nicht da sein. Er ist zeitgleich bei der Aufzeichnung der Sat1-Show "Jetzt wird eingelocht" in der Flensburger Campushalle. Mit der neuen Popularität wachsen auch die Termine, dass muss man erst mal alles hinbekommen.

technorati tags:, , ,

Mittwoch, 15. August 2007

Früher Erfolg

Gelungener Start für Jürgen Müller bei Junioren-WM
15.08.07 -Die Junioren-Nationalmannschaft mit HSV-Keeper Jürgen Müller ist optimal in das WM-Turnier in Mazedonien gestartet. Mit 32:25 (16:12) wurde Frankreich im ersten Gruppenspiel besiegt. Schon am Mittwoch geht es um 19 Uhr weiter. Dann gegen Argentinien.In der Abwehr überzeugte das DHB-Team mit einer stabilen 6:0-Formation vor den beiden tüchtigen Torhütern Jürgen Müller und Jens Vortmann. Lediglich per Gegenstoß kamen die Franzosen zu einigen leichten Toren.

HSV Handball: Gelungener Start für Jürgen Müller bei Junioren-WM

Bringt eine Medaille mit Jungs!

technorati tags:, ,

Dienstag, 14. August 2007

Schon fit

Der Kreisläufer des HSV Handball sieht sich nach überstandener Verletzung im "grünen Bereich" - Erneut Pleite gegen Kiel

Bertrand Gille verblüfft sich selbst


Der Tag X rückt näher. In nicht einmal drei Wochen bestreitet der HSV Handball sein erstes Spiel in der Bundesligasaison 2007/08. Die Mannschaft von HSV-Trainer Martin Schwalb trifft am Sonnabend, den 1. September, um 17 Uhr bei der MT Melsungen an. Am vergangenen Wochenende stellte der Vizemeister beim 21. Schlecker-Cup im baden-württembergischen Ehingen, anders als noch eine Woche zuvor beim "Brümmerhoff-Cup" in Schneverdingen, unter Beweis, dass er bei der Titelvergabe auch in dieser Saison ein gehöriges Wort mitsprechen wird.
Nach Siegen gegen den französischen Rekordmeister HB Montpellier (37:29) und den VfL Gummersbach (30:29) erreichten die Hamburger das Finale. Dort mussten sie sich aber - wie schon im vergangenen Jahr - dem amtierenden Meister THW Kiel geschlagen geben. Dieses Mal hieß es nach 60 Minuten 35:38. Damit gelang so ganz nebenbei zumindest ein kleiner Fortschritt. Vor einem Jahr hatte der HSV das Endspiel um den Schlecker-Cup an gleicher Stelle mit vier Toren Differenz verloren.
Fünf Versuche haben die Hamburger jetzt schon unternommen, um das renommierte und exzellent besetzte Turnier zu gewinnen. Der Triumph blieb dem HSV auch dieses Mal wieder versagt. Die "Kieler" Zebras hatten erneut leicht die Nase vorn. Schlimm sei das aber auch wieder nicht, beteuerte Schwalb, dem am Finaltag ein Magen-Darm-Virus viel von der Freude am Spiel genommen hatte. Natürlich hätte er gerne das Turnier gewonnen, keine Frage, aber wichtiger waren ihm all diese kleinen Dinge, für welche die meisten Zuschauer keine Augen haben.
"Zum großen Teil war ich zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Es geht Schritt für Schritt nach in die richtige Richtung", sagte Schwalb. Gegen Montpellier sei es "über weite Strecken schon sehr gut" gewesen, was seine Spieler geboten hätten. Und gegen Kiel sei das auch ganz ordentlich gewesen, immerhin sei bis fünf Minuten vor dem Ende der Partie der Ausgang des Finals vollkommen offen gewesen, ergänzte er. 32:32 stand es zu dem Zeitpunkt. Der THW Kiel, der ohne die verletzten Rückraumspieler Nikola Karabatic und Filip Jicha auskommen musste, konnte sich wieder einmal auf seine große Stärke verlassen. Immer, wenn der Rekordmeister in der Schlussphase einer Partie gefordert ist, kann er nochmals das Tempo anziehen.
Schwalb sah allerdings auch noch reichlich Spielraum für Verbesserungen. "Viele Bewegungen sind noch nicht so automatisiert, wie es sein sollte. Das Passspiel ist auch bei weitem noch nicht so, wie wir uns das vorstellen. Trotzdem können wir mit dem Turnier zufrieden sein", resümierte der 44 Jahre alte Handball-Lehrer.
Mit Freude nahm Schwalb zur Kenntnis, dass seinem Kreisläufer Bertrand Gille nach mehrwöchiger Verletzungspause (Muskelfaserriss in der linken Wade) ein ansprechendes Comeback gelungen war. Der Welthandballer des Jahres 2002 erzielte gegen Montpellier zwei Tore sowie gegen Gummersbach acht und im Finale gegen Kiel vier Treffer. "Es ist alles im grünen Bereich", sagte Gille. "Ich habe in der vergangenen Woche wieder mit dem Mannschaftstraining begonnen. Und ich muss sagen, dass ich selbst überrascht darüber bin, wie fit ich schon wieder bin. Es hat sich gelohnt, was ich in den vergangenen Tagen nebenbei gemacht habe", sagte Gille. Der 29 Jahre alte französische Nationalspieler hatte sich mit Fitness, Krafttraining und Radfahren in Form gehalten. "Aber natürlich sind mir die anderen Spieler noch etwas voraus. Die sind fitter und haben noch eine bessere Ausdauer, aber ich bin sehr zufrieden, dass es bei mir schon wieder so gut läuft", sagte Gille, der schon heute Abend (20.15 Uhr) in Wuppertal im Testspiel beim Süd-Zweitligisten Bergischer HC seiner Topform einen weiteren Schritt näher kommen will. Gille geht mit großen Hoffnungen in die neue Saison. "Ich glaube, dass wir die beste Mannschaft haben, die es jemals beim HSV Handball gab."
...

WELT ONLINE - Bertrand Gille verblüfft sich selbst - Nachrichten welt_print

technorati tags:, ,

Wieder genesen

Bergischer HC testet heute gegen den HSV
Vom Schlecker-Cup reiste das Team direkt nach Wuppertal, wo der HSV am Dienstag, 14. August, in einem Freundschaftsspiel im Rahmen einer Charity-Veranstaltung auf den Süd-Zweitligisten Bergischer HC trifft. Anpfiff in der Wuppertaler Bayer-Halle ist um 20.15 Uhr. Coach Martin Schwalb kann auf alle Spieler zurückgreifen. Auch Michal Jurecki und der Trainer selbst sind nach einem Magen-Darm-Infekt wieder genesen.
...
Während der zweitägigen Veranstaltung präsentiert sich die Mannschaften auf zahlreichen Plattformen. Neben diversen Autogrammstunden - unter anderem der Gille-Brüder in einem französischen Kindergarten - wird der Europapokalsieger zusammen mit Jugendlichen ein Training abhalten. Weltmeister Johannes Bitter wird beispielsweise in einem 7-Meter-Contest gegen Jugendhandballer sein Können im Tor zeigen.
...

all | Zu Hause in den Hallen dieser Welt!

technorati tags:, , ,

Carpe diem

"Nur wir können Kiel stoppen"
HSV-Sportchef Fitzek sieht HSV als den größten THW-Rivalen / Lindberg überzeugt

LARS ALBRECHT
Er fühlt sich schlecht. Das liegt jedoch nicht am Spiel seiner Mannschaft. Eine Magen-Darm-Grippe macht Trainer Martin Schwalb zu schaffen. Aufbauarbeit konnte sein Team beim 35:38 im Test gegen Kiel leisten. Auch wenn es für einen Sieg gegen den Meister (noch) nicht reichte, war viel Positives beim HSV zu erkennen. Sportchef Christian Fitzek urteilte nach dem gelungenen Auftritt beim Turnier in Ehingen sogar selbstbewusst: "Nur wir können den THW stoppen!"
So weit möchte Schwalb nicht gehen. "Auch um andere Teams nicht vor den Kopf zu stoßen." Dennoch hat der Coach eine Entwicklung festgestellt: "Wir sind nicht mehr die gleiche Mannschaft von vor einer Woche, haben phasenweise sehr guten Handball gespielt." Man sei in der richtigen Spur. Vor allem die Auftritte zweier Neuzugänge haben Mut für den Angriff auf den Titel gemacht. Jogi Bitter ("Wir sind nicht weit weg von Kiel") bildet bereits jetzt mit Per Sandström ein gefürchtetes Torhüter-Duo. Und Dänemarks Torschützenkönig Hans Lindberg macht da weiter, wo er in der Heimat aufgehört hat. Schwalb: "Man muss aber auch sagen, dass ich die Neuen am Anfang immer etwas mehr spielen lasse.
"Beim heutigen Test gegen den ambitionierten Zweitligisten Bergischer HC (20.15 Uhr in Wuppertal) sollen alle Stars ran. "Wir haben keine Zeit zu verlieren, das ist ein guter Gegner", sagt Schwalb, der mit seinem Team nach dem Spiel per Bus zurück nach Hamburg fährt. Hoffentlich muss für den Coach nicht allzu oft angehalten werden.

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Ich bin zuversichtlich das Martin der Feinschliff bis zum 1.9. noch gelingt.

technorati tags:, ,

Comeback

35:38! Kiel noch zu stark für den HSV
THW gewinnt das Finale des Schlecker-Cups / Pommes und Bobo feiern Comeback
LARS ALBRECHT
Das erste Kräftemessen der beiden Top-Klubs der vergangenen Bundesliga-Saison konnte der THW Kiel gewinnen. Der Meister besiegte den Vize HSV im Finale des Schlecker-Cups in Ehingen mit 38:35(18:17). 1000 begeisterte Zuschauer in der ausverkauften Halle sahen ein echtes Spitzenspiel.

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

technorati tags:, , , ,

Montag, 13. August 2007

Rekord

HSV erreicht neue Rekordmarke beim Dauerkartenverkauf
13.08.07 -Der HSV stößt beim Dauerkartenabsatz in neue Dimensionen vor. Nicolas Eichstädt heißt der glückliche Fan, der mit seinem Dauerkartenkauf zum ersten Mal in der HSV-Clubhistorie die Marke von 3.000 verkauften Saisontickets einstellte. Nach dem Rekord-Zuschauerschnitt von über 8.000 Fans pro Heimspiel in der vergangenen Saison konnte der HSV jetzt auch seinen Dauerkartenabverkauf auf ein neues Maximum schrauben.

HSV Handball: HSV erreicht neue Rekordmarke beim Dauerkartenverkauf

Schön das sich immer mehr Leute finden die rasanten Sport sehen wollen. Wir werden viel Spass haben.

technorati tags:,

Ein Virus geht um

HSV-Handballer finden im THW Kiel ihren Meister
HAMBURG -Nach der Schlusssirene hatte es Martin Schwalb eilig. Fluchtartig verließ der Trainer des HSV Hamburg die Ehinger Längenfeldhalle und fuhr mit dem Taxi zurück ins Hotel. Dem Handballlehrer setzte ein Magen-Darm-Virus arg zu.
Der Auftritt seiner Mannschaft beim 21. Schlecker-Cup hatte Schwalb keine Bauchschmerzen bereitet. Geflissentlich hatten sich die Profis an die taktischen und spielerischen Anweisungen gehalten. Der Erfolg blieb nicht aus: Am Ende des erstklassig besetzten Vorbereitungsturniers sprang für den Europapokalsieger wie im Vorjahr ein respektabler zweiter Platz heraus, und wieder fand man erst im THW Kiel mit 35:38 (17:18) seinen Meister.
Für das Endspiel hatten sich die Hamburger tags zuvor als Gruppensieger durch Erfolge über den französischen Spitzenklub Montpellier HB (37:29) und den VfL Gummersbach (30:29) qualifiziert. Für den Bundesligakonkurrenten fiel die Turnierbilanz nicht nur wegen seines sechsten und letzten Platzes deprimierend aus: Torhüter Goran Stojanovic hatte sich zuvor im Trainingslager einen Fingerbruch zugezogen und fällt beim Bundesliga-Saisonstart am 25./26. September aus.
Verglichen damit ist der HSV fast sorgenfrei. "Wenn wir in der zweiten Halbzeit nicht ein bisschen Blödsinn gemacht hätten, wäre auch der Turniersieg möglich gewesen", haderte HSV-Sportchef Christian Fitzek. Auf 29:26 war der Vizemeister schon enteilt, ehe sich einige Unkonzentriertheiten ins Spiel schlichen. Unterm Strich überwogen aber die erfreulichen Erkenntnisse. Im Vergleich zum wenig überzeugenden Abschneiden beim Brümmerhoff-Cup eine Woche zuvor habe die Mannschaft "den vom Trainer geforderten entscheidenden Schritt nach vorn gemacht", bescheinigte Fitzek.
Zwar konnte Michal Jurecki nicht eingesetzt werden - den Neuzugang hatte der im Team umgehende Virus niedergestreckt. Doch dafür meldeten sich die zuletzt angeschlagenen Bertrand Gille, Pascal Hens und Krzysztof Lijewski zurück auf der Platte. Kiel schonte weitgehend seinen Star Nikola Karabatic.
Für Fitzek ist das Turnier erneut ein Fingerzeig für die Saison: "Wir sind mit den Rhein-Neckar Löwen die Einzigen, die in der Lage sind, Kiel aufzuhalten." Der Eindruck könnte stimmen. Nordrivale SG Flensburg-Handewitt jedenfalls präsentierte sich beim Intersport Masters in Sindelfingen wenig überzeugend. Der Champions-League-Finalist musste sich unter acht Bundesligateams mit Platz fünf zufrieden geben. Im Endspiel setzte sich der TBV Lemgo mit 29:23 gegen den TV Großwallstadt durch.
Gar nur Siebter wurde EHF-Cup-Sieger SC Magdeburg, der in dieser Woche Strafanzeige gegen seinen früheren Manager Bernd-Uwe Hildebrandt wegen des Verdachts der Untreue erstatten will. Hildebrandt, der derzeit sein Amt als Bundesligavorsitzender ruhen lässt, soll im Juli 2005 Sonderzahlungen für Leistungen kassiert haben, die zu seinen Aufgaben als Geschäftsführer gehört hätten.

HSV-Handballer finden im THW Kiel ihren Meister

da wollen wir mal hoffen das die Jungs mit dem Virus durch sind wenn die Saison anfängt.

technorati tags:, ,

Sonntag, 12. August 2007

Nur zweiter

THW Kiel gewinnt Schlecker-Cup gegen HSV Hamburg
Der THW Kiel hat den traditionellen Schlecker-Cup in Ehingen gewonnen. In einer Neuauflage des letztjährigen Finales zwischen dem THW Kiel und dem HSV Hamburg entwickelte sich eine spannende Partie, an deren Ende die Zebras den längeren Atem hatten und noch mit 38:35 (18:17) gewinnen konnten. Damit sicherten sich die Kieler nach den Siegen in den Jahren 1994, 1998, 2000, 2004 und 2006 bereits zum sechsten Mal den begehrten Pokal beim bestbesetzten Turnier der Vorbereitung. Bester Werfer auf Kieler Seite war Börge Lund mit acht Toren.

Handball | Zu Hause in den Hallen dieser Welt!

gegen Kiel kann man natürlich verlieren aber wenn man bedenkt, dass mit Zeitz, Karabtic und Jicha 3 Topspieler des THW gefehlt haben. Allerdings, wichtig ist in der Saison, mal sehen wie es da gegen Kiel ausgeht. Jetzt freue ich mich erst mal auf das Spiel gegen die Füchse am Freitag.

Spielberichte lesen

Kiel und HSV im Finale
München - Der Deutsche Meister THW Kiel und Vize HSV Handball haben beim hochkarätig besetzten Schlecker-Cup in Ehingen das Endspiel erreicht.

Kiel qualifizierte sich am Samstag mit Siegen über den ungarischen Spitzenklub MKB Veszprem (37:29) und den FC Kopenhagen (37:30) für das Finale.
Die Hamburger schlugen Montpellier HB mit 37:29 und den VfL Gummersbach mit 30:29.
Das Endspiel findet am Sonntag (16.40 Uhr) statt. Zuvor trifft Gummersbach, das sein zweites Gruppenspiel mit 31:38 gegen Montpellier verlor, im Spiel um Platz fünf auf Kopenhagen.
Omeyer überragend
Gegen Veszprem legte der überragende Kieler Keeper Thierry Omeyer mit insgesamt 24 Paraden den Grundstein für den Sieg.
Neuzugang Filip Jicha mit acht bzw. Marcus Ahlm und Vid Kavticnik mit jeweils sechs Toren ragten neben dem französischen Schlussmann heraus.
Fehlstart ins zweite Spiel
Gegen Kopenhagen legte der THW dann einen klassischen Fehlstart hin. 1:5 hieß es nach knapp fünf Minuten. Bis zur Pause hatte der Deutsche Rekordmeister dann aber mit den Dänen gleichgezogen - 16:16.
In der zweiten Halbzeit übernahm Kiel dann das Kommando, konnte sich aber erst in den Schlussminuten entscheidend absetzen.
Mit neuen Toren war Kim Andersson bester Kieler Werfer im zweiten Gruppenspiel. Weltmeister Dominik Klein traf acht Mal, Kapitän Stefan Lövgren sieben Mal.
Vier Tore von Hens
Hamburg konnte sich beim Sieg gegen Montpellier, den Champions-League-Sieger von 2003, auf einen starken Torhüter Per Sandström und eine geschlossene Mannschaftsleistung verlassen.
Sandström parierte 13 Bälle aus dem Feld und entschärfte zudem zwei Siebenmeter. Bester Werfer für den HSV war Hans Lindberg mit sieben Treffern. Weltmeister Pascal Hens war vier Mal erfolgreich.
Starke Leistung von Bitter
Gegen Gummersbach bot Hamburgs Trainer Martin Schwalb dann Nationalkeeper Johannes Bitter auf, der mit 17 Paraden ein starker Rückhalt war.
Bertrand Gille war mit acht Toren bester Werfer für den HSV. Für die unterlegenen Gummersbacher traf Roman Pungartnik neun Mal.

Kiel und HSV im Finale - Handball | Sport1.de

Das lesen von Spielberichten üben die bei Sport1 aber noch mal. U.a. haben sie Roman seine 2 Siebenmetter unterschlagen, er hat nämlich 11 mal getroffen.

technorati tags:, ,

Finale

HSV-Handballer stehen im Finale
12.08.2007
Der HSV Handball hat das Finale des 21. Schlecker Cups erreicht. Nach dem 37:29 (19:12) Erfolg über Montpellier im ersten Spiel, wurde auch der VfL Gummersbach geschlagen. 30:29 (16:14) hieß es nach einer dramatischen Schlussphase. Erst zwei Sekunden vor Ende der Partie gelang Kyung-Shin Yoon der Siegtreffer. Während der gesamten Spielzeit gelang es keiner Mannschaft, sich nennenswert abzusetzen. So hieß es nach 23 Minuten 11:11. Erst danach spielte der HSV druckvoller und konnte mit einer 2-Tore-Führung in die Pause gehen.
Roman Pungartnik zwischen Himmel und Hölle
Nach dem Wechsel war es dann Gummersbachs Ex-HSVer, der groß aufdrehte. Roman Pungartnik, letzte Saison noch in Diensten der Hamburger, erzielte 6 seiner 10 Treffer in der zweiten Hälfte. So auch den Ausgleich zum 28:28 zwei Minuten vor Schluss, nur um knappe 20 Sekunden später eine umstrittene 2-Minuten-Strafe zu erhalten. Somit war das Spiel für ihn beendet und der Weg für Yoon frei. Bester Werfer beim HSV war jedoch ein anderer. Bertrand Gille meldete sich eindrucksvoll nach seiner Verletzungspause zurück und erzielte 8 Treffer.
Hans Lindberg gegen Montpellier HB bester Schütze
Schon einige Stunden zuvor war der HSV erfolgreich in den 21. Schlecker Cup gestartet. Im ersten Gruppenspiel der Gruppe B besiegten die Hanseaten Montpellier HB mit 37:29 (19:12). Bester HSV-Torschütze war Neuzugang Hans Lindberg mit zehn Treffern.Martin Schwalb war nach der Partie zufrieden: „Am Anfang hat unser Motor noch ein bisschen gestottert, doch von der fünfzehnten bis vierzigsten Minute haben wir richtig gut gespielt. Wir wollten das Spiel gewinnen. Das haben wir getan."
Jetzt wartet der THW Kiel
Mit diesen zwei Siegen hat der HSV das Finale erreicht und trifft dort morgen um 16.40 Uhr auf den THW Kiel, der sich in der Gruppe A mit zwei Siegen gegen MKB Veszprem und FC Kopenhagen Handbold souverän durchsetzte.

Hamburg 1 - DER FERNSEHSENDER FÜR HAMBURG - HSV-Handballer stehen im Finale


technorati tags:, ,

Samstag, 11. August 2007

Erste Standortbestimmung

HSV Handball - VFL Gummersbach 30:29
Fazit: Ein äusserst nervenaufreibendes und bis zuletzt spannendes Spiel zweier hochklassiger Mannschaften das in den letzten Sekunden durch ein Tor von Yoon zugunsten der Hamburger entschieden wurde. Obwohl Gorobtschuk zwischenzeitlich sensationell hielt, musste er hier leider hinter sich greifen. Aber beide Mannschaften kämpften unermüdlich und schenkten sich nichts sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Nun wird Hamburg im morgigen Finale um 17 Uhr gegen den THW Kiel treffen

SCHLECKER CUP 2007 -

Mal sehen wie die Jungs sich morgen gegen Kiel schlagen, da wir eine Woche länger Zeit haben müssen wir ja nicht ganz so weit sein aber das wird morgen schon bestimmt ein harter Kampf.

technorati tags:, ,

Wiedersehen mit Roman

HSV Handball mit echtem Härtetest
10.08.2007
Die Countdown-Uhr tickt unaufhörlich. Noch 22 Tage, dann fällt der Startschuss: Mannschaft, Umfeld und Fans des HSV Handball fiebern dem Bundesliga-Beginn bei der MT Melsungen am 1. September entgegen. Einen echten Härtetest haben die Männer von Trainer Martin Schwalb am kommenden Wochenende beim 21. Schlecker-Cup in der schwäbischen Kleinstadt Ehingen zu bestehen.
Der HSV trifft in der Vorrundengruppe auf den französischen Rekordmeister Montpellier HB sowie den letztjährigen Bundesliga-Vierten VfL Gummersbach mit dem isländischen Torschützenkönig der Handball-WM 2007, Gudjon Valur Sigurdsson. In der Parallel-Gruppe treffen der THW Kiel, MKB Veszprem und der FC Kopenhagen Handbold als einziger Nicht-Champions-League-Teilnehmer im gesamten Feld aufeinander.
Positive Bilanz beim Schlecker-Cup
Zwei Gruppenspiele am Sonnabend und ein Finalspiel am Sonntag. Das sportliche Niveau des Teilnehmerfelds erfordert von allen Spielern hundertprozentige Leistung. Genau das, was sich Martin Schwalb in der heißen Vorbereitungsphase wünscht. 2005 Platz 3, 2006 Platz 2. Der HSV kann eine durchaus positive Bilanz beim Schlecker-Cup vorweisen.
Spielmodus Schlecker-Cup
Die beiden Gruppensieger bestreiten das Endspiel, die Gruppen-Zweiten spielen um Platz 3, die Gruppen-Dritten um Platz 5. Bei Punktgleichheit entscheidet die Tordifferenz. Bei gleicher Tordifferenz entscheidet die Anzahl der mehr erzielten Tore.
Wiedersehen mit Roman
Am Sonnabend fliegt das HSV-Team nach Stuttgart. Bis auf Keeper Jürgen Müller, der sich dann mit den DHB-Junioren auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in Mazedonien befindet, sind alle Spieler dabei und einsatzfähig.
In der Ehinger Längenfeldhalle fällt für die Hamburger um 17 Uhr der Startschuss, wenn die Gille-Brüder auf ihre französischen Nationalmannschaftskameraden aus Montpellier treffen. Zu später Stunde um 20.40 Uhr gibt es dann den Bundesliga-Vergleich mit den Oberbergischen aus Gummersbach und somit ein Wiedersehen mit Roman Pungartnik, der ab dieser Saison seine Handballstiefel für den VfL schnürt.

Hamburg 1 - DER FERNSEHSENDER FÜR HAMBURG - HSV Handball mit echtem Härtetest

technorati tags:, ,

Unterwegs

Handballer auf Tournee
HAMBURG -Zu einer viertägigen Testspielreise brechen die HSV-Handballer am Sonnabendvormittag vom Flughafen Fuhlsbüttel auf. In Ehingen (Donau) ist der Europacupsieger am Wochenende beim 21. Schlecker-Cup am Start. Von dort reisen die Hamburger per Bus weiter nach Wuppertal, wo am Dienstag ein Freundschaftsspiel beim Zweitligaklub Bergischer HC auf dem Programm steht. Unterdessen wurde das Champions-League-Vorrundenspiel bei ZTR Saporischschja auf 14. Oktober, 17 Uhr (Ortszeit) terminiert.

Handballer auf Tournee

technorati tags:, ,

Freitag, 10. August 2007

Mach uns den Kahn

JOGI BITTER Er tickt wie Olli Kahn
Der Weltmeister von A bis Z
LARS ALBRECHT
Er hasst Gegentore und liebt Herausforderungen. Johannes "Jogi" Bitter ist der neue Mann im Tor des HSV. Beim Schlecker-Cup heute in Ehningen will der 24-Jährige gegen Montpellier und Gummersbach wieder die Kiste vernageln. Vorher gab der Ex-Magdeburger der MOPO einen Einblick in sein Leben. Bitter von A bis Z.
Aberglaube: Ich bin sehr abergläubisch, brauche meine Rituale vor dem Spiel. Aber die verrate ich nicht.
Bitter: Die ständigen Wortspiele mit meinen Namen nerven. Da kann ich nicht mehr drüber lachen.
Coach: Martin Schwalb hat einen coolen Führungsstil. Er kann Kumpel sein, geht bei Fehlverhalten aber auch gnadenlos dazwischen.
Duo: Mit Toto Jansen teile ich mir bei der Nationalmannschaft ein Zimmer. Wir funken auf einer Wellenlänge, unternehmen sehr viel.
Erfolge: Über allem steht der WM-Titel. Aber auch der EHF-Cup-Sieg mit Magdeburg war genial.
Familie: In der Sommerpause habe ich in Magdeburg meine Bernadette geheiratet. Wir hätten nichts gegen Nachwuchs.
Größe: Meine 2,04 Meter sind im Tor ein Vorteil. An der Latte stoße ich mich selten.
Hamburg: Der Reiz der Weltstadt war ein wichtiger Grund für meinen Wechsel. Wir wohnen in der Schanze, fühlen uns pudelwohl.
Idole: Als Handball-Torwart guckt man natürlich zu einer Legende wie Andreas Thiel auf. Doch auch Henning Fritz ist für mich ein Idol.
Jogi: Mein Spitzname entstand schon in der Grundschule. Ich finde ihn okay. Dass der Fußball-Bundestrainer auch so heißt, ist mir egal.
Kahn: Von Medien wurde ich wegen meiner Gesichtszüge mit Olli verglichen. Ich habe mir dann sein Buch durchgelesen und festgestellt, dass wir einige Charakterzüge gemeinsam haben. Dieser Tunnelblick, dieser Siegeswille zum Beispiel.
Launen: Ich drehe durch, wenn ich verliere, bin tagelang schlecht drauf. Ich hasse es einfach.
Magdeburg: Meine bislang schönste Station. Die Entscheidung, zu gehen, hat mein Herz zerrissen.
Nationalmannschaft: 2008 steht zunächst die EM an. Doch mein großes Ziel ist Olympia in Peking.
Oldenburg: Dort bin ich geboren. Viele Freunde leben da noch.
Pommes: Anfangs hatten wir bei der Nati nicht viel miteinander zu tun. Heute ist das komplett anders.
Quasselstrippe: Ab und zu rutscht mir mal ein Spruch raus. Aber ansonsten bin ich eher ein Ruhiger.
Rudolph: Ich bin dankbar, dass unser Boss den HSV damals am Leben gehalten hat. Auch wegen ihm erfülle ich mir jetzt meinen Traum.
Sandström: Per und ich sind keine Gegner. Wir treiben uns gegenseitig an. Und wir sind Kassenwarte.
Torwart: Angst vor dem Ball hatte ich noch nie. Wir sind Freunde.
Urlaub: Ich würde gerne mal in Kanada zelten gehen.
Vereine: Neuenburg, Altjührden, Wilhelmshaven, Magdeburg. All meine Klubs liegen mir am Herzen.
WM: Ein berauschendes Erlebnis, das mich mein ganzes Leben lang begleiten wird. Herrlich!
X-Box: Für Computer-Spiele interessiere ich mich gar nicht.
Yoga: Mache ich manchmal zur Entspannung.
Ziele: Ich bin gekommen, um Titel zu gewinnen.

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Es wird hier keiner was dagegen haben wenn er hier seine Ziele verwirklicht. Ich denke auch das Pelle und Jogi mit Torwarttrainer Goran ein ganz starkes Torwartgespann werden. Ob Jürgen Müller da noch Platz findet weiss ih nicht so Recht. Ihm kann es denke ich mal ähnlich ergehen wir Tobi letztes Jahr.

technorati tags:, ,

Was es nicht alles gibt

AMERICAN FOOTBALL Der irre Plan Sea-Devils- Comeback in der Halle!
Football Amis kaufen Namensrechte / Arena-Liga in Europa?
LARS ALBRECHT
Vor sechs Wochen wurden die Hamburg Sea Devils trotz Meistertitel abgemeldet. Die NFL Europa war zu teuer. Doch nun könnte es ein sensationelles Comeback geben - und zwar in der Halle!
Seit 20 Jahren gibt es in den USA die Arena Football League (AFL). Das Spielfeld ist nur halb so groß wie im normalen Football, es stehen acht statt elf Spieler pro Team auf dem Platz. Das Spiel ist schneller, es gibt viel mehr Punkte. Die Hallenliga, die in der gerade abgelaufenen Saison über 12000 Zuschauer im Schnitt hatte, denkt nun an eine Expansion in Richtung Europa nach. Die Rechte an den Namen und Logos der neun ehemaligen NFLE-Teams (darunter die der Sea Devils) hat die AFL bereits aufgekauft. Nun wird u. a. in Deutschland nach Investoren gesucht.
In Hamburg stünden die Türen offen. Uwe Frommhold, Boss der Color Line Arena: "Ich kann mir das durchaus vorstellen." Ex-Sea-Devils-Chefin Kathrin Platz: "Warum nicht? Vielleicht würde ich sogar mitwirken. Man soll nie nie sagen."

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport Mix

Da hatte ich ja nie was von gehört. Ob eine Sportart, die selbst im Mutterland des Footballs nicht mal die grossen Hallen vollbekommt hier Erfolg haben wird halte ich zwar für unwahrscheinlich, aber von mir aus sollen sie das ruhig mal testen. Anschauen würde ich mir das sicher mal.

technorati tags:,

Einladung

HSV-Fans feiern mit Sea Devils-Anhängern
09.08.07 -Am 17. August feiert der HSV Handball zusammen mit seinen Fans die große Saisoneröffnung in der Sporthalle Hamburg (Krochmannstr. 55). Zu diesem Anlass haben sich die Fans des Europapokal-Siegers etwas ganz besonderes einfallen lassen.Auf Anregung der beiden Fanclubs „Störtebeker“ und „Blau-Weiß“ haben Anhänger des ehemaligen NFL Europa Teams Hamburg Sea Devils freien Eintritt. Voraussetzung: Sie müssen in Fanbekleidung der Sea Devils erscheinen.
„Ich finde die Idee unserer Fans ausgezeichnet“, so HSV Handball-Geschäftsführer Piet Krebs. „Das Ende der Sea Devils war ja schon fast tragisch. Diese Aktion zeigt, dass unsere Anhänger ein feines Gespür besitzen. Und vielleicht ist das ja der Beginn einer neuen Fan-Freundschaft.
“Beginn des Programms um 17.00 UhrZusammen mit allen Fans und Partnern soll bei einem bunten Rahmenprogramm mit Musik, Unterhaltung und Autogrammen am 17. August eine erfolgreiche Saison eingeläutet werden. Beginn der Saisoneröffnung ist um 17.00 Uhr.
Ab 19.00 Uhr steht dann das Freundschaftspiel des HSV Handball gegen Bundesliga-Aufsteiger Füchse Berlin im Mittelpunkt.
Karten schon ab 5 EuroTickets für die Saisoneröffnung gibt es im Kartenhaus (Schanzenstraße 5), bei Köster Altona (Bornkampsweg 4), im Oldie 95-Ticketcenter am Speersort 10, bei Karstadt Sport in der Mönckebergstraße und in der Geschäftsstelle des HSV Handball (Schnackenburgallee 149, Mo. - Mi., 11 - 15 Uhr; Do. 11 - 18 Uhr). Die Karten kosten für Erwachsene 10 Euro, Kinder (5 - 14 Jahre) bezahlen 5 Euro.

HSV Handball: HSV-Fans feiern mit Sea Devils-Anhängern

Die werden bei uns zwar die Cheerleaderinner vermissen, aber dafür haben wir auch spannenden und dynamischen Sport zu bieten.

technorati tags:, , , ,

Blogged with Flock

Bobo is Back

Handball: HSV will Rückstand aufholen
HAMBURG -Man könnte Trotz dahinter vermuten, dass die HSV-Handballer ihr Spiel gegen den Bundesliga-Aufsteiger Füchse Berlin am 17. August in der Sporthalle Hamburg offiziell als "Saisoneröffnung" ausgeben. Schließlich handelt es sich lediglich um ein Freundschaftsspiel, untermalt von einem bunten Programm mit Musik, Unterhaltung und Autogrammen. Das erste Bundesligaspiel der Hamburger ist erst für den 1. September bei der MT Melsungen angesetzt. Doch so lange will man offenbar nicht warten.
Das kann man verstehen, wenn man weiß, dass der Vizemeister am ersten Spieltag der Serie zum Zuschauen verdammt ist. Die HSV-Partie gegen Wetzlar war vom 25. August auf 11. Dezember verlegt worden, weil zwei Spieler der Hessen bei der Junioren-WM im Einsatz sind. In der Vorbereitung hat sich der HSV deshalb bewusst hinter die Konkurrenz zurückfallen lassen - und am vergangenen Wochenende beim Vorbereitungsturnier in Schneverdingen die Quittung kassiert. Bei der Halbfinalniederlage gegen Veszprem musste sich der Europacupsieger phasenweise vorführen lassen, die Spieler wirkten entkräftet, die taktischen Abläufe noch nicht einstudiert.
"Man merkt, dass wir eine Woche hinterherhinken, es fehlt die Spritzigkeit", wirbt Präsident Andreas Rudolph um Verständnis. Auch Trainer Martin Schwalb hätte sich und seiner Mannschaft gern die Wartezeit verkürzt.
Beim 21. Schlecker-Cup am Wochenende in Ehingen (Donau) soll der Rückstand weitgehend aufgeholt sein. In den morgigen Gruppenspielen gegen Montpellier und Gummersbach will Schwalb "mehr Wert aufs Spielerische" legen. Die zuletzt geschonten Pascal Hens, Krzysztof Lijewski und Bertrand Gille dürften dabei helfen. Der Einsatz von Jan Schult (Magen-Darm-Infekt) ist noch fraglich.

Handball: HSV will Rückstand aufholen

ich wünsch den Jungs viel Erfolg und das sie ja alle gesund zurückkehren.

technorati tags:, ,

Blogged with Flock

Donnerstag, 9. August 2007

Tripleverteidiger

THW Kiel rüstet sich für die Verteidigung des Triples
Die Handballer vom THW Kiel rüsten sich für die Verteidigung des Triples. "Unser Ziel ist es, jedes Spiel zu gewinnen. Wenn wir das schaffen, haben wir keine Sorgen", sagte Trainer Zvonimir Serdarusic am Donnerstag zur Saisoneröffnung des Bundesligisten in Kiel. Auch Kapitän Stevan Lövgren gab sich optimistisch. "Wir freuen uns, dass es wieder losgeht, und versuchen, an unsere Erfolge anzuknüpfen", sagte er. Zugleich verwies er auf die starken Zugänge des THW: "Es ist gut, dass frischer Wind reinkommt."

Handball | Zu Hause in den Hallen dieser Welt!

Das Triple zu verteidigen wird natürlich auch für Kiel schwierig, wobei das mit dem Kader durchaus möglich ist. Am schwierigsten ist da meines Erachtens der deutche Pokal, wenn Kiel auswärts auf Kronau, Magdeburg, Flensburg oder Hamburg trifft ist ein Auscheiden auch für diesen Kader drin. Und hier kann man nicht wie in der CL das im Rückspiel wieder ausbügeln.

technorati tags:, , ,

Blogged with Flock

Teufelskerl

Weltmeister Jansen: Ein Gesicht des HSV Handball
Ein stiller Star, der nicht das Zeug zum Paradiesvogel hat
Sehr schön seien die vergangenen Monate gewesen, sagt Torsten Jansen. Der 30 Jahre alte Nationalspieler des HSV Handball hat dabei natürlich als Erstes die Bilder vom Gewinn der Weltmeisterschaft vor Augen, den grenzenlosen Jubel nach dem Endspielsieg gegen Polen, die Feierlichkeiten mit Zehntausenden Fans auf dem Kölner Rathausmarkt. Oder auch die Erfolge mit seinem Verein: den Gewinn des Europapokals der Pokalsieger nach einem packenden Finalrückspiel in Leon oder die dramatische Entscheidung um die Meisterschaft, die für den HSV mit Tabellenplatz zwei endete.
Für Jansen hat sich einiges geändert in den vergangenen Monaten. "Ich werde in Hamburg doch schon häufiger erkannt als früher", sagt er. Das sei auch okay. Wichtig ist es ihm aber nicht, prominent zu sein. Die Leistungen und Erfolge der Vergangenheit haben aber dazu geführt, dass der Linksaußen beim HSV Handball zur Identifikationsfigur geworden ist, zu einem Werbeträger.
Als "der rasende Spielteufel" ist Jansen derzeit auf großen Plakaten an vielen Orten in der Stadt zu sehen. Nur drei HSV-Profis wurde diese Ehre zuteil. Zum einen - natürlich - Pascal Hens, der zweifellos über den größten Bekanntheitsgrad und Wiedererkennungswert verfügt. Zum anderen Kyung-shin Yoon, den Rekordtorschützen der Bundesliga. Und eben Jansen, der aufgrund seiner zurückhaltenden Art eigentlich nicht besonders gut zum Star taugt.
Als angenehm empfindet Jansen es, wenn möglichst wenig Aufheben um ihn gemacht wird. Er genießt viel lieber das Leben im ruhigen Hamburger Stadtteil Poppenbüttel, im Kreise der Familie, zu der seine Freundin Anke, von Beruf Diplompädagogin, und seine acht Monate alte Tochter Hanna gehören. Der gelernte Bankkaufmann ist kein Typ, der sich aufdrängt, der zu allem und jedem seine Meinung verkünden muss.
Dabei wäre genügend Substanz dafür vorhanden. Jansen ist eloquent und gebildet. Er liest gerne Bücher. An der Fernuniversität Hagen studiert er Politische Wissenschaften und Geschichte. Dass der HSV seine beste Saison absolviert hat und vor der neuen Spielzeit als der Herausforderer Nummer eins für den THW Kiel gehandelt wird, ist ohne Frage auch sein Verdienst. Unter all den exzellenten Einzelkönnern im Kader war der gebürtige Adenauer einer der Konstantesten.
Er selbst misst dieser Einschätzung nicht mehr Bedeutung als nötig bei. "Jeder aus dem Team hat einen großen Anteil am Erfolg. Es ist schwer, so etwas in Zahlen zu fassen", sagt Jansen, der zur Saison 2003/04 aus Nordhorn zum HSV gewechselt war.
Das objektivste Kriterium sei da die Anzahl der geworfenen Tore. "Wenn einer zehn Treffer erzielt, sagt doch jeder gleich: Der war bestimmt gut. Aber viele sehen nicht die ganzen anderen Aktionen, die geblockten Bälle in der Abwehr, die Deckungsarbeit oder die gespielten Pässe", merkt er an.
In der Beurteilung seiner Leistung sei er extrem selbstkritisch. "Ich will immer ein perfektes Spiel hinlegen. Es kommt nur leider sehr selten vor, dass ich voller Überzeugung behaupten kann, dies sei mir auch gelungen." Nach schlechten Leistungen sei er schon stark angefressen. Jansen: "Dann habe ich keine Lust, viel zu reden.
"Wirklich einfach mache er es jenen Menschen, die zum ersten Mal mit ihm in Kontakt treten, ohnehin nicht. "Ich bin kein Paradiesvogel und nicht besonders offen, sondern eher nicht so kontaktfreudig und zurückhaltend. Aber wenn ich erst einmal mit jemandem befreundet bin, dann auch richtig."

WELT ONLINE - Ein stiller Star, der nicht das Zeug zum Paradiesvogel hat - Nachrichten welt_print

technorati tags:, , , ,

Blogged with Flock

Mittwoch, 8. August 2007

Expertentip

Kiels Trainer setzt wieder auf den HSV
LARS ALBRECHT
Vor der vergangenen Saison hatte Noka Serdarusic den HSV bereits ganz oben auf dem Zettel. "Dafür wurde ich damals belächelt", erinnert sich der Meister-Trainer des THW Kiel, der letztlich Recht behalten sollte. Trotz der bislang durchwachsenen Vorbereitung der Hamburger sieht der 56-Jährige das Schwalb-Team auch in der neuen Spielzeit als ärgsten Konkurrenten. "Bei dem Kader und der Qualität, die man in Hamburg hat, ist das doch wohl auch selbstverständlich", sagte Serdarusic der "Handballwoche". "Ich erwarte den HSV wieder sehr weit oben." Dort will der Vize-Meister auch in Sachen Sponsoring landen. Jetzt wurde mit der Entertainment-Produktion "Holiday on Ice" ein weiterer Unterstützer gefunden. HSV-Fans erhalten für die Eisshow zukünftig Rabatt. (la)

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Da will ich mal hoffen das Noka diesmal Recht behält.

technorati tags:, ,

Blogged with Flock

Kein Glatteis

Holiday on Ice Sponsoringpartner des HSV
08.08.07 -Zwei Erfolgsteams gehen einen gemeinsamen Weg: In der kommenden Saison 2007/2008 unterstützt die populärste Live-Entertainment-Produktion der Welt den Handball-Europapokalsieger 2007, den HSV Handball. Piet Krebs, Geschäftsführer des HSV Handball: „Wir freuen uns sehr, dass wir ein international erfolgreiches Unternehmen wie Holiday on Ice als Partner gewinnen konnten. Holiday on Ice und HSV Handball – hier treffen hochkarätige Spitzensportler aufeinander, die ihr Publikum zu begeistern wissen.”

HSV Handball: Holiday on Ice Sponsoringpartner des HSV

...

Hauptsache die hinterlassen kein Glatteis in der CoLinA. Von der Show kann man sich vielleicht ja für die Einlauf Zeremonie etc. etwas abschauen.

technorati tags:, ,

Blogged with Flock

Kein Träumer

Handball: Jan Schult genießt seinen Traum
HAMBURG -Pascal Hens war am Sonntag allgegenwärtig in der Schneverdinger KGS-Halle. Drei halbe Portionen "Pommes" im Trikot der Handballjugend des örtlichen TV Jahn und mit dem detailgetreuen Irokesenhaarschnitt ihres Idols rannten in den Pausen des Vorbereitungsturniers aufgeregt übers Feld. Das Original aber saß tatenlos auf der Bank des HSV Hamburg. Der angeschlagene Weltmeister wollte kein Risiko eingehen.
Jan Schult, an diesem Tag sein Vertreter, wird nicht von Jugendlichen kopiert - noch nicht. Mit seinen 20 Jahren ist er selbst kaum dem Teenageralter entwachsen, und wenn er so weitermacht, hat er die besten Handballzeiten noch vor sich. Sechs Tore und einige gute Anspiele stehen am Ende des Testspiels gegen Kolding auf der Habenseite. "Jan hat sich sehr gut entwickelt", lobt Trainer Martin Schwalb seinen einzigen echten Hamburger. Für sieben, acht Bundesligateams, schätzt Präsident Andreas Rudolph, wäre Schult "eine gute Verstärkung".
Beim HSV indes ist seine Lehrzeit auch nach drei Jahren noch nicht abgeschlossen. Für die kommende Saison besitzt Schult ein Zweitspielrecht für den Regionalligaklub Bad Schwartau. Vor allem dort muss der kompakte Youngster mit der Statur eines Kreisläufers (1,95 m, 100 kg) Spielpraxis sammeln. Beim HSV ist die Konkurrenz groß: Neben Hens beanspruchen auch Bruno Souza und Neueinkauf Michal Jurecki den linken Rückraum.
Jan Schult will den Kampf um die Königsposition annehmen: "Im Moment gelingt mir vieles, Mannschaft und Trainer geben mir volle Rückendeckung." Nach bestandenem Abitur will er sich ein Jahr lang auf den Sport konzentrieren und dann andere berufliche Perspektiven ausloten: kaufmännische Ausbildung, vielleicht Sportstudium.
Die Ehrfurcht vor den großen Namen in seiner Mannschaft hat er längst abgelegt. "Am Anfang dachte ich: Oh, Pascal Hens!", erinnert er sich. Inzwischen genieße er es, sich mit all den Weltklassespielern beim HSV umgeben zu dürfen. "Viele Jungs in meinem Alter träumen doch davon, mit diesen Jungs zusammen zu trainieren."leo

Handball: Jan Schult genießt seinen Traum

technorati tags:, , , ,

Blogged with Flock

Dienstag, 7. August 2007

Detorrere necesse est

Abrüstung tut not
Kommentar
Handball lebt von Leidenschaft und Kraft, Dynamik und Schnelligkeit. Doch auf der diplomatischen Ebene wird derzeit nach Mikado-Regeln gespielt: Verloren hat, bei wem sich zuerst etwas bewegt. Keiner will bei der überfälligen Entschlackung der Spielpläne den Anfang machen.Ohne Rücksicht auf (Qualitäts-)Verluste haben sich Verbände, Vereine, Ligen über Jahrzehnte auf ein Veranstaltungswettrüsten eingelassen und verschanzen sich nun hinter ihren prall gefüllten Terminkalendern.
Dass Welt- und Europameisterschaften im jährlichen Wechsel, Champions-League-Zwischenrunden oder eine Bundesliga mit großem Leistungsgefälle den Handball attraktiver machen, glaubt niemand. Auf die Einnahmen verzichten zu können, allerdings auch nicht.
Bundesligastart und Junioren-WM-Finale am selben Wochenende - nur eine bizarre Folge. Leidtragende sind vor allem die Spieler, die der überbordenden Belastung mit Achselzucken und Voltaren begegnen.
Abrüstungsgespräche tun not. Über kurz oder lang könnte die gesamte Sportart, die nach einer grandiosen WM 2007 gerade in neue Vermarktungsdimensionen vorstößt, Schaden nehmen. Eins steht fest: In diesem Mikado wird es keine Sieger geben.

Abrüstung tut not

Wie die Vereine dem begegnen wollen sieht man gut in Hamburg und Kiel, dort wird noch mehr aufgerüstet. Wenn die Belastung nicht so extrem wäre würde man sicher nie einen Nicola Karabatic und Philip Jicha dazu bringen auf der gleichen Position zu spielen. Die wissen beide, dass sie das Pensum allein auf diesem Niveau nicht durchhalten können. In Hamburg bräuchte man normalerwiese auch keine 4 Spieler auf Rückraum Links, ich denke aber in den nächsten 2 Jahren wird selbst da keiner zu kurz kommen.

technorati tags:, ,

Blogged with Flock

Gute Besserung

Aus den Augen, aus dem System
Von Achim Leoni
HAMBURG -Die gute Nachricht ist diese: Jürgen Müller ist auf dem Weg der Besserung. Nur 20 Minuten hatte der Nachwuchshandballer am Wochenende bei der Scandinavian Open für Junioren in Dänemark im Tor der deutschen Nationalmannschaft gestanden, dann zwang ihn eine Erkältung zur Aufgabe.Für Auswahltrainer Martin Heuberger eine missliche Situation. Gern hätte er seiner Nummer eins bei dem Vorbereitungsturnier zur Juniorenweltmeisterschaft in Mazedonien (13. bis 26. August) mehr Spielanteile gegeben. "Denn was ihm vor allem fehlt, ist die Praxis.
"Wie dem 20 Jahre alten Neuzugang des HSV Hamburg geht es einigen in Heubergers Europameistermannschaft. Zwölf Spieler aus dem 16er-Kader stehen bei Erstligaklubs unter Vertrag. Und dort womöglich bald im Abseits - weil sie die wichtigste Phase der Vorbereitung auf die Bundesliga versäumen.
"Diesen Jungs wird ein Jahr ihrer Karriere gestohlen", zürnt HSV-Trainer Martin Schwalb. Kämen die Nachwuchsleute von der WM zurück, sei die Saison bereits in vollem Gange und die Taktik einstudiert. "Da sagt man als Trainer natürlich: Setz dich erst mal auf die Bank, und lerne die Spielzüge." Motto: Aus den Augen, aus dem System.
Müller, das ist die schlechte Nachricht, spielt in der Saisonplanung seines Vereinscoachs derzeit nur eine Nebenrolle. Dabei hatte der Franke, zur neuen Saison von Balingen-Weilstetten zum HSV gewechselt, durchaus Eindruck hinterlassen. "Er hat auf alle Fälle das Zeug, in der Bundesliga zu spielen", sagt Heuberger. Nur wird Müller in Hamburg vorerst wohl wenig Gelegenheit dazu bekommen.
Schwalb kann es sich leisten: Mit Weltmeister Johannes Bitter und dem Schweden Per Sandström kann er zwischen zwei Spitzentorhütern wählen. Manch kleinerer Verein ist auf seine Juniorennationalspieler dagegen angewiesen. Michael Allendorf und Sebastian Weber etwa gehören bei der HSG Wetzlar zu den Stützen der Mannschaft. Die Hessen ließen deshalb das für 25. August geplante Bundesliga-Auftaktspiel beim HSV in den Dezember verlegen.
Dass das WM-Finalwochenende mit dem Beginn des Spielbetriebs in Deutschland zusammenfällt - in jeder anderen Sportart wohl undenkbar. "Wir sehen das Problem", bekennt Frank Birkefeld, Geschäftsführer des Weltverbands IHF. Im Hinblick auf Olympia 2008 hätten die nationalen Ligen ihre Serien vorgezogen. Eine Verlegung der Junioren-WM in den Winter, wie von deutscher Seite vorgeschlagen, sei wiederum kleineren Handballnationen nicht zuzumuten. Denn die würden ihre Nachwuchsleute nicht selten auch im A-Nationalteam brauchen, das üblicherweise im Januar und Februar um Medaillen kämpft. Birkefelds Empfehlung: "Die Vereine sollten darüber nachdenken, ob ihre Termine nicht überhandnehmen.
"Auf die Liga ist auch Heuberger nicht gut zu sprechen. "Es wäre wünschenswert gewesen, hätte sie auf den Rahmenterminplan der IHF mehr Rücksicht genommen", sagt der Auswahlcoach, der um die Sorgen seiner Amtskollegen aus der Bundesliga weiß. Juri Schewzow, Trainer der Rhein-Neckar Löwen, und Balingens Rolf Brack hätten ihm bereits ihr Leid geklagt, weil ihnen nun wichtige Spieler fehlten.
"Für die Entwicklung dieser Talente ist das alles sicher nicht optimal", räumt Heuberger ein. Andererseits sei so eine Junioren-WM mit neun Partien auch eine Chance: "Die Spieler sammeln dort wertvolle Erfahrung.
"Auch Jürgen Müller hofft, "den Schwung aus Mazedonien mitzunehmen". Die Turnierteilnahme dem Verein zuliebe abzusagen, daran hat er keinen Gedanken verschwendet: "So eine Junioren-WM kommt nur einmal im Leben."

Aus den Augen, aus dem System

technorati tags:, ,

Blogged with Flock

Den Namen hat er jetzt wech ...

HSV HANDBALL
Nur Bubi Schult schon in Form

LARS ALBRECHT
Rund läuft es nicht. Viele Ecken und Kanten sind noch abzuschleifen. "Wir arbeiten dran", sagt Trainer Martin Schwalb, der mit seiner Mannschaft bis zum Saisonstart am 1. September in Melsungen noch viel zu tun hat. Jan Schult (20) wird dann wohl nicht auf dem Parkett stehen. Dabei konnte der Bubi-Bomber in der Vorbereitung überzeugen.
Sechs Treffer im Finale des Kärnten-Cups gegen Wien, die gleiche Quote beim Brümmerhof Cup gegen Kolding. Dazu drei Tore im Testspiel seines "Zweitklubs" Bad Schwartau gegen Meister THW Kiel - Schult lässt es krachen. "Ich gebe immer alles und hoffe stets auf meine Chance", sagt der Hamburger Jung. Doch mit Pascal Hens, Bruno Souza und Neuzugang Michal Jurecki scheint die Konkurrenz im linken Rückraum übermächtig. Schwalb: "Jan macht mir Freude. Aber er muss sich noch weiterentwickeln."

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Ich hoffe das er ordentlich Spielzeit bekommt, nicht das er auf die Idee kommt uns zu verlassen.

technorati tags:, , , ,

Blogged with Flock

Unhaltbare halten

Er hält für Hamburg
Menschlich gesehen
Unhaltbar ist für Jürgen M ü l l e r nur die Behauptung, er sei Schwabe. In Nürnberg sei er geboren und somit Franke, darauf legt der Handballtorwart Wert. Erst mit acht Jahren sei er mit den Eltern in die Nähe von Rottweil gezogen. Seit einem Monat ist nun Hamburg das Zuhause des 20-Jährigen. Was wiederum mit der Familie zu tun hat: Mutter Annemarie, einst selbst eine erstklassige Handballtorhüterin, habe ihm den Beruf vererbt. Und den übt der smarte Abiturient so gekonnt aus, dass ihn der deutsche Vizemeister HSV verpflichtet hat.
Viel hat Müller von seiner neuen Umgebung noch nicht gesehen. Derzeit bereitet er sich mit dem Juniorennationalteam auf die WM vor und wird dabei von Andreas Thiel, einer Torwartlegende, betreut. Dass Müller nun auf dem besten Wege ist, ihm nachzueifern, begann mit einem Zufall. Als in seinem Jugendteam der Keeper einmal weinend aus dem Tor rannte, habe er sich eben reingestellt. "Als Torwart muss man Einzelkämpfer sein.
"Privat geht Müller lieber zweisame Wege. Seine Freundin kommt bald für ein Praktikum in die Hansestadt. Irgendwann, hofft er, wird sie von Tübingen an die Uni Hamburg wechseln, an der auch er sich um einen Platz in Sportwissenschaft beworben hat. Zu seinen anderen großen Leidenschaften muss Müller bis auf Weiteres eine Fernbeziehung pflegen: Ski und Snowboard.

Er hält für Hamburg

technorati tags:, ,

Blogged with Flock

Änderungsbedarf

Sponsoring Nutzen und Risiken
"Der Fußball ist uns zu teuer geworden
"
Wolfgang Fauter (55), Vorstandschef des Deutschen Rings, über den Einstieg der Versicherung bei den HSV-Handballern.
ABENDBLATT: Herr Fauter, der Deutsche Ring ist als neuer Sponsor bei den HSV-Handballern eingestiegen. Wie schwer fällt es Ihrem Unternehmen, sich in Zeiten fast täglicher Dopingenthüllungen im Sport zu engagieren?
WOLFGANG FAUTER: Natürlich wird man vorsichtiger und prüft ein Engagement noch intensiver als vielleicht vor zehn Jahren. Auch wenn ein Dopingskandal nicht zwangsläufig negativ auf das Unternehmen durchschlagen muss, so würden wir uns als Sponsor sofort zurückziehen. Wir lehnen Doping ab. Aber Gott sei Dank ist der Handball bislang frei von solchen Dingen.
ABENDBLATT: Dafür waren die HSV-Handballer in andere Skandale verwickelt. Der Klub war Ende 2004 pleite.
FAUTER: Der Verein hat diese Phase längst überwunden. Was für uns zählt: Die HSV-Mannschaft hat Charakter, sie ist erfolgreich, zeigt großes Engagement und hat ein sympathisches Auftreten. Das sind Werte, die zum Deutschen Ring passen.
ABENDBLATT: Ihnen als ehemaligem Handballer dürfte die Entscheidung leichtgefallen sein.
FAUTER: Gerade weil ich selbst lange Handball gespielt habe, war ich bei dem Thema sehr zurückhaltend. Wir haben dann die Kontaktdaten der Handballer in der vergangenen Saison genau analysiert. Die Ergebnisse waren positiv, auch scheint uns das Projekt im Land des Handballweltmeisters Perspektive zu haben. Deshalb sind wir eingestiegen.
ABENDBLATT: Bei den Aquatics, dem Schwimmfest im Tennisstadion am Rothenbaum, sind Sie 2006 nach der ersten Veranstaltung gleich wieder ausgestiegen.
FAUTER: Die Aquatics sind außergewöhnlich spannend und für Hamburg eine echte Bereicherung. Aber als Namensgeber des Events wurde der Deutsche Ring zu wenig überregional in die Medien getragen. Insoweit haben wir unser Ziel verfehlt. Das muss ich so klar sagen.
ABENDBLATT: Als Hamburger Unternehmen haben Sie zumindest Standortpflege betrieben. Zahlt sich das nicht aus?
FAUTER: Ein Sponsoring muss für beide Seiten Sinn machen. Letztlich sind wir gegenüber unserem Aktionär und unseren Versicherten zu geschäftlichem Erfolg verpflichtet. Standortpflege ist wichtig. Je besser das Image Hamburgs, desto interessanter ist die Stadt für Arbeitnehmer von außerhalb, desto bessere Mitarbeiter können die Unternehmen hier engagieren. Der Deutsche Ring fördert Hamburg als Sportstadt zum Beispiel mit der Hamburg-Soiree oder dem Tag der Legenden am Millerntor.
ABENDBLATT: Bei den HSV-Handballern sind Sie nur einer von vielen Sponsoren, zudem nicht der größte. Da wird man sich als Zuschauer an Ihr Unternehmen auch nicht so leicht erinnern.
FAUTER: Das Problem haben Sie in allen Werbeumfeldern, seien es Anzeigen in Zeitungen, Spots im Fernsehen oder Sponsoring bei Vereinen. Sie sind nie der einzige Spieler. Deshalb müssen Sie Atem beweisen und Ihre Partnerschaft mittelfristig anlegen. Sportsponsoring hat zudem den Vorteil, dass auf den Veranstaltungen ein direkter Kundenkontakt möglich ist.
ABENDBLATT: Beim FC St. Pauli standen Sie zwölf Jahre lang auf der Brust. Hat sich das gelohnt?
FAUTER: Dieses Sponsoring wirkt bis heute nach. Wir werden weiter darauf angesprochen, obwohl wir unser Engagement vor vielen Jahren beendet haben. Das zeigt, wie nachhaltig Sportsponsoring sein kann. Aber der Fußball ist uns zu teuer geworden.
ABENDBLATT: Hamburg versucht sich als Sportstadt zu profilieren. Wenn Sie andere lokale Unternehmensführer treffen, ist Sport dann ein Thema?
FAUTER: Er wird immer öfter zum Thema.
ABENDBLATT: Und worüber wird dann geredet?
FAUTER: Über den HSV.
ABENDBLATT: Die Handballer?
FAUTER: Meist über die Fußballer. Das wird sich ändern.

"Der Fußball ist uns zu teuer geworden"

Einer Versicherung als Sponsor ist immer eine gute Idee. Wenn man da auch noch gegen Niederlagen versichern könnte ...

technorati tags:, , ,

Blogged with Flock

Montag, 6. August 2007

Treue

Die Hamburger Sparkasse unterstützt damit neben dem HSV Handball nun auch den großen HSV Fußball. In ihrem Sportsponsoring zeigt die Haspa ein klares Hamburgprofil: beim Handball fördert sie zusätzlich den Hamburger Handball-Verband und präsentiert die Haspa Final Four, beim Segeln engagiert sie sich für den Hamburgischen Verein Seefahrt. Außerdem unterstützt sie seit Jahren viele Sportvereine in der Metropolregion Hamburg.

• Hamburger Sparkasse ab sofort beim „Hamburger Weg“ dabei inar.de - Pressemeldungen kostenlos veröffentlichen

Da will ich mal hoffen, dass sie uns auch treu bleibt und nicht nach einer Anstandszeit nur noch den Fussball unterstützt.

technorati tags:, ,

Blogged with Flock

Selbstkritik

STEFAN SCHRÖDER
»Wir haben doch zu Recht auf den Sack gekriegt«

NILS WEBER
Den freien Sommertag nutzten die HSV-Handballer zum Relaxen. Und dazu, sich ein paar Gedanken zu machen. Nach den durchwachsenen Leistungen beim Brümmerhof-Cup in Schneverdingen war Trainer Martin Schwalb mit seiner Mannschaft hart ins Gericht gegangen.
"Wir haben doch zu Recht auf den Sack gekriegt", zeigt sich Stefan Schröder selbstkritisch. Der Trainer habe das Team aufgerüttelt. Mit einem Straftraining. Am Tag nach der "Horror-Halbzeit" gegen Veszprem (8:20) hatte der Coach die Spieler zum morgendlichen Laufen verdonnert. Um 7.30 Uhr.
Nach der überaus erfolgreichen Saison fängt der HSV wieder bei null an. Das scheint nicht in allen Köpfen zu sein. "Wir dürfen keine Selbstzufriedenheit an den Tag legen und denken, alles läuft von alleine", mahnt Schröder sich und Kollegen.
Toto Jansen weiß aus Erfahrung: "In Vorbereitungsspiele muss man reingehen, als seien es Punktspiele, und den Ernstfall proben. Zu denken, es reicht ja, beim Saisonstart den Schalter umzulegen, kann böse nach hinten losgehen."

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Ich hoffe die Folgen der Selbsterkenntnis sieht man nächstes Wochenende.

technorati tags:, ,

Blogged with Flock

Ziele

"Jurecki ist eine Bereicherung"
München - Die Zeit des Wartens neigt sich dem Ende zu.

Nach dem Gewinn des Weltmeister-Titels durch die Nationalmannschaft und dem Dreifach-Triumph der Bundesliga in den Europapokal-Wettbewerben beginnt in drei Wochen die neue Saison.
Sport1.de fragte alle 18 Bundesliga-Trainer nach ihren Erwartungen.
Weiter geht es mit Michael Schwalb, Trainer beim HSV.
Sport1: Wer wird Deutscher Meister und warum?
Martin Schwalb: Wenn ich das wüsste, wäre es langweilig. Das kann ich nicht beantworten.
Sport1: Wie ist die Zielsetzung Ihres Klubs?
Schwalb: Wir versuchen oben mitzuspielen und wollen uns erneut für die Champions League qualifizieren.
Sport1: Wer wird der Spieler der Saison?
Schwalb: Alle meine 17 Spieler haben das Zeug, Spieler der Saison zu werden. Da kann man keinen hervorheben.
Sport1: Wieder kamen viele Akteure aus dem Ausland nach Deutschland. Welcher neue Spieler wird die Bundesliga am meisten bereichern?
Schwalb: Das könnte mit Michal Jurecki oder Hans Lindberg ein HSV-Spieler sein. Sport1: Auf die Bundesliga wartet eine Mammutsaison mit EM und Olympia 2008. Wie reagieren Sie auf das Programm und glauben Sie, dass die Zahl der Verletzungen zunimmt?
Schwalb: Ich befürchte, dass die Verletzungen zunehmen werden. Wir werden das Trainingsprogramm so abstimmen, damit die Spieler möglichst fit in die Spiele gehen. Wir werden punktuell trainieren, das heißt die Belastungen kurz halten. Trotzdem muss im Training auch Gas gegeben werden.
Die Fragen stellte Michael Schwartz

"Jurecki ist eine Bereicherung" - Handball | Bundesliga | Sport1.de

Das Erreichen der Championsliga wird in diesem Jahr schwerer als letztes Jahr. Kronau ist dieses Jahr eine absolute Topmannschaft. Flensburg ist auch ein Kandidat für die CL, wie Gummersbach den Abgang von Abati verkraftet muss man mal sehen. Aber ich denke Alfred Gislason wird die Mannschaft schon erfolgreich einstellen. Dahinter sehe ich Nordhorn und Magdeburg und mit etwas Glück auch Lemgo. Der erste Platz ist wohl Kiel nicht zu nehmen.

technorati tags:, ,

Blogged with Flock

Noch nicht in Form

Handball
HSV dritter beim Turnier in Schneverdingen
Formtest mit Beigeschmack
Schwachem 30:33 gegen Veszprem folgt versöhnliches 35:32 über Kolding.

Von Achim Leoni
Schneverdingen -Die zweite Halbzeit hatte gerade erst angefangen, da hatte Martin Schwalb schon genug. Wutentbrannt tobte der Trainer des HSV Hamburg durch die Halle der Kooperativen Gesamtschule Schneverdingen, kurz KGS, er fauchte und fuchtelte wild mit den Händen herum. Schließlich feuerte er seine große grüne Karte auf den Kampfrichtertisch und winkte seine verdutzten Spieler gestenreich zum Krisengespräch an die Seitenlinie.
Zu bereden gab es aus Trainersicht einiges. Zum wiederholten Mal hatten sich die Handballstars nicht an einen verabredeten Spielzug gehalten und statt dessen einen Sonderweg gewählt, um im Spiel um Platz drei des Brümmerhoff-Cups gegen KIF Kolding zu einem Erfolg zu kommen. Zum wiederholten Mal war es schiefgegangen. "Dabei lagen die Tore doch auf dem Silbertablett", haderte der Trainer später, nachdem er seiner Mannschaft beim Stretching im Grünen vor der Halle noch einmal eindringlich ins Gewissen geredet hatte. "Am liebsten würde ich morgen früh um sieben trainieren lassen.
"Er sah dann doch davon ab. Schwalb hatte seinen Profis den heutigen Montag schließlich aus gutem Grund frei gegeben. Nach drei intensiven Trainingswochen sind ihre Kräfte aufgebraucht und die körperliche Leistungskurve auf einem Tiefstand angelangt. Das alles ist gewollt und relativiert manches. Wenn auch nicht alles.
Der Einbruch im mit 30:33 verlorenen Halbfinale am Sonnabend gegen den ungarischen Spitzenklub MKB Veszprem, als der Europacupsieger zur Halbzeit sogar mit 8:20 zurücklag, brachte die Verantwortlichen auch mit einem Tag Abstand noch in Erklärungsnot. "Einen miesen Beigeschmack" hinterließ der taktisch und technisch desolate Auftritt beim sportlichen Leiter Christian Fitzek. Präsident Andreas Rudolph, am Sonntag einer der wenigen Augenzeugen aus der HSV-Führung, sprach gar von einer "Katastrophe". Sein nüchternes Testurteil: "Wir sind noch nicht da, wohin wir wollen.
"Wohin man will in der Saison 2007/08, daran lässt der Vereinsboss keinen Zweifel. Nach Platz zwei im Vorjahr könne das Ziel nur lauten, wieder um die Meisterschaft mitzuspielen und in der Champions League "so weit wie möglich" zu kommen. Das sagt sich so leicht. "Einige denken wohl, dass es einfach so weiterläuft wie in der vergangenen Serie", grübelte Fitzek, "dabei ist die Bürde viel größer: Wir sind jetzt die Gejagten." Das will, wie jede neue Rolle, erst noch gelernt sein.
Ihren hohen Anspruch immerhin konnten die Hamburger beim 35:32-(19:16)-Erfolg gegen Kolding in einigen Phasen rechtfertigen. Und das, wo doch Kreisläufer Bertrand Gille verletzt zuschaute und auch die Rückraumshooter Pascal Hens und Krysztof Lijewski wegen muskulärer Probleme geschont wurden. Eine Chance für Nachwuchsmann Jan Schult, der sich für die Einsatzzeit gegen Kolding mit sechs Feldtoren bedankte.
"Dieses Spiel hat Mut gemacht", befand Johannes Bitter. Lautstark forderte der Nationaltorhüter von seinen neuen Vorderleuten immer wieder Einsatz ein und ließ den eigenen Worten Glanztaten folgen, darunter zwei gehaltene Siebenmeter. "Ein echter Gewinn" ist Bitter für Rudolph schon jetzt. Unter den Neulingen konnte sich auch Dimitri Torgowanow als heimlicher Abwehrchef profilieren. Rechtsaußen Hans Lindberg konnte zumindest am Sonntag gegen seine dänischen Landsleute mit acht Toren sein großes Wurfrepertoire ausspielen. Im Übrigen mahnte Schwalb zur Geduld: "Die Neuen haben die Abläufe noch nicht so drin."

Formtest mit Beigeschmack

Mal sehen wie das in einer Woche beim Schlecker Cup aussieht.

technorati tags:, , ,

Blogged with Flock

Das muss besser werden

SCHNEVERDINGEN
Schwache Vorstellung
HSV nur Dritter, Coach Schwalb total sauer

LARS ALBRECHT
Die HSV-Stars können sich auf eine ungemütliche Woche einstellen. "Das Turnier hat gezeigt, dass wir noch eine Menge zu tun haben", meinte Trainer Martin Schwalb zur schwachen Vorstellung seiner Mannschaft beim Brümmerhof Cup in Schneverdingen. Nach der 30:33-Halbfinal-Pleite gegen Vezprem (Ungarn) wurde durch ein 35:32 (19:16) gegen Kolding (Dänemark) immerhin noch der dritte Platz erreicht.
Was sich seine Spieler in der ersten Halbzeit gegen Vezprem (8:20!) erlaubten, ging Schwalb mächtig gegen den Strich. "Das war gar nichts", schimpfte der Coach und fand gegenüber seinem Team deutliche Worte. "Ein Aufrüttler zur richtigen Zeit", befand Sportchef Christian Fitzek. Die Aufholjagd in Durchgang zwei (12 Tore Yoon) wurde nicht mehr belohnt.
Gegen Kolding sah Schwalb sein Team verbessert. Bester Torschütze gegen seine Landsleute war Hans Lindberg (8/1). Jan Schult und Toto Jansen trafen je sechs Mal. Sandström, Schröder, Lijewski und Hens kamen nicht zum Einsatz. Im Finale schlug der THW Kiel Vezprem mit 35:33. (la)

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Gut das wir eine Woche mehr Vorbereitung haben, ich denke die Jungs werden die 4 Wochen nutzen.

technorati tags:, , ,

Blogged with Flock

Samstag, 4. August 2007

Testspiel

HSV Handball testet in Schneverdingen
Schon an diesem Wochenende könnte es für den HSV Handball zum ersten Duell mit dem THW Kiel kommen. Beide Mannschaften nehmen am Brümmerhoff-Cup in Schneverdingen teil. Ein Aufeinandertreffen mit dem Meister ist allerdings erst am Sonntag möglich. Heute treffen die Kieler "Zebras" im ersten Halbfinale zunächst auf den dänischen Spitzenklub KIF Kolding (16.30 Uhr). Der HSV bekommt es im zweiten Semifinale um 19 Uhr mit MKB Veszprem aus Ungarn zu tun. Sonntag folgt um 13.30 Uhr das Spiel um Platz drei, ehe um 16 Uhr das Finale angepfiffen wird. Es handelt sich um einen Test von hoher Qualität. Alle vier Teams nehmen in dieser Saison an der Champions League teil.

WELT ONLINE - HSV Handball testet in Schneverdingen - Nachrichten welt_print

technorati tags:, , ,

Blogged with Flock

Schmerzensmann

An der Schmerzgrenze zu Hause
HAMBURG -Eine Begegnung mit Dimitri Torgowanow kann schmerzhaft sein. Generationen von Spitzenhandballern haben diese Erfahrung gemacht, wenn ihnen der Kreisläufer im Zweikampf seinen wuchtigen Zweimeterkörper entgegengeworfen hat. Aber davon ist nichts zu spüren, wenn Torgowanow im richtigen Leben vor einem steht. Dann trägt er ein Lächeln auf den Lippen, und der Händedruck ist so sanft, dass man nicht glauben möchte, dass es dieselbe Hand ist, die auf dem Spielfeld auch in ärgster Bedrängnis den Ball unter Kontrolle bringt und am Ende oft aus unmöglichen Situationen ins Tor befördert.
Das Gefühl, falsch eingeschätzt zu werden, kennt Torgowanow gut. Vor elf Jahren, als er von St. Petersburg in die Bundesliga wechselte, bekam er von Martin Schwalb den Spitznamen "Pino" verpasst, weil ihn der schlackernde Laufstil des Russen an eine Holzpuppe erinnerte. Schwalb war damals sein Mitspieler bei der SG Wallau-Massenheim, später wurde er sein Trainer. "Er ist ein Grund, warum ich zum HSV gewechselt bin", sagt Torgowanow.
Den Spitznamen ist er nicht mehr losgeworden. "Pino" ist ein Markenzeichen geworden, es steht für einen der besten Kreisläufer und Defensivspieler der Bundesliga. "Er bringt uns Ballsicherheit im Angriff und führt in der Abwehr das Wort", sagt Schwalb, aus diesen Erwägungen habe er den 35-Jährigen von den Rhein/Neckar Löwen nach Hamburg geholt.
Der HSV-Trainer hat sich dafür manches Mal rechtfertigen müssen, weil die Verpflichtung zur proklamierten Verjüngung beim Vizemeister - Goran Stojanovic (41) und Igor Lawrow (34) gingen in Ruhestand, Thomas Knorr und Roman Pungartnik (beide 35) mussten weichen - nicht passen wollte. Torgowanow sagt, die Diskussion habe ihn kalt gelassen. Kann schon sein, dass er ein bisschen langsamer geworden sei, aber das kompensiere er mit seiner Erfahrung: "Wenn ich damit der Mannschaft helfen kann, tue ich das gern.
"Als Kreisläufer ist die Schmerzgrenze Torgowanows Revier. Manchmal geht er auch darüber hinaus. Vor zwei Jahren kugelte er sich im EHF-Cup-Finale die Schulter aus. Er spielte weiter - "aber nur im Angriff", sagt er, ansonsten spricht er ungern über Verletzungen. Am Ende gewann er mit Tusem Essen den Europapokal. Es ist, neben der russischen Meisterschaft, sein einziger großer Vereinstitel.
Das fällt schwer zu glauben, wenn man um Torgowanows Erfolge im Nationalteam - Olympiasieger, Weltmeister, Europameister - weiß. Die Sommerspiele 2008 in Peking hat er sich als finales Ziel gesetzt, dann will er seine Länderspielkarriere beenden und sich mit ganzer Kraft dem HSV widmen. Einmal in der Champions League zu spielen, das ist einer der letzten Träume, den er nun verwirklichen kann.
Dafür nimmt er manche Entbehrung in Kauf. Statt in der Norderstedter Wohnung, die er von seinem Landsmann Lawrow übernahm, weilen Ehefrau Marina und Sohn Andrej im fernen St. Petersburg. Torgowanow wollte es so: "In der Vorbereitung gibt es keine Familie." Er habe ja doch keine Zeit für sie zwischen Training, Testspielen und Umzugsformalitäten.
Die Kollegen hätten ihm die Eingewöhnung leicht gemacht. "Es war, als sei ich schon jahrelang Teil dieser Mannschaft." Er will es noch eine Weile bleiben. An die Zeit nach dem Handball mag er nicht denken, und vielleicht wird es sie auch gar nicht geben. Eines Tages ins Trainerfach zu wechseln, das kann er sich vorstellen. Seine Gegenspieler werden erleichtert sein.

An der Schmerzgrenze zu Hause

technorati tags:, ,

Blogged with Flock

Freitag, 3. August 2007

Erste Standortbestimmung

Giganten messen ihre Superkräfte
HSV und Kiel beim Brümmerhof-Cup

LARS ALBRECHT
Sie lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das am Ende nur durch das Torverhältnis entschieden wurde. Meister THW Kiel und Vize HSV Handball waren die herausragenden Mannschaften der vergangenen Bundesliga-Saison. Auch für die kommende Spielzeit haben alle Experten die beiden Teams ganz oben auf dem Zettel. Zum ersten Kräftemessen der Giganten könnte es schon morgen kommen. Denn Kiel und Hamburg sind beim Brümmerhof-Cup in Schneverdingen dabei.
"Ich habe keine Ahnung, wer Meister wird. Vielleicht entscheidet auch dieses Jahr wieder das Torverhältnis", tappt THW-Coach Noka Serdarusic noch genauso im Dunkeln wie Kollege Martin Schwalb. "An diesem Wochenende wird man sehen, wie weit die Mannschaft schon ist und inwiefern die Neuzugänge integriert sind", schildert der HSV-Trainer seine Erwartungen an das Turnier in Niedersachsen. Heute (19 Uhr) geht es im Halbfinale gegen den Champions-League-Viertelfinalisten MKB Veszprem. Schwalb: "Das ist eine der besten Mannschaften der Welt. Ein echter Härtetest.
"Werden die Ungarn bezwungen, steht morgen um 16 Uhr das Finale an (Spiel um Platz 3 um 13.30 Uhr). "Natürlich würden wir schon gerne gegen Kiel spielen", zeigt Neuzugang Dimitri Torgovanov keine Scheu. Der Meister trifft heute um 16.30 Uhr auf den dänischen Top-Klub KIF Kolding. "Gegen Kiel ist es immer schön", weiß Schwalb, der Fortschritte fordert: "Ich erwarte keine spielerischen Glanzleistungen. Aber ein paar taktische Dinge will ich schon erkennen." Am liebsten im Duell der Giganten.

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Auch wenn beide deutschen Topvereine noch nicht in Bestbesetzung spielen können kann das Ergebniss schon ein erster Fingerzeig sein. Wobei die Ausfälle in Kiel schwerer wiegen sollten als in Hamburg. Wir dürfen gespann sein.

technorati tags:, , , ,

Blogged with Flock

Donnerstag, 2. August 2007

Jung geblieben

»Ich fühle mich wie 22«35-jähriger Neuzugang hat noch viel vor
FREDERIK AHRENS
Die Verjüngungskur beim HSV Handball ist in vollem Gange. Goran Stojanovic (41), Thomas Knorr und Roman Pungartnik (beide 36) sind nicht mehr dabei, der neue Methusalem der Truppe hat gerade einmal 35 Lenze auf dem Buckel. "Ich fühle mich wie 22", betont Dimitri Torgovanov und lehnt damit jegliche Diskussion über sein Alter ab. Wovon der Neuzugang aus Kronau viel lieber spricht, ist seine Erfahrung - im Leben und auf dem Handball-Parkett.
"Schnell, schnell, keine Zeit", winkt der Russe die MOPO in sein Haus in Norderstedt hinein. Auto ummelden, Konto eröffnen, zwei Mal täglich zum Training - "Pino", so sein Spitzname, hat keine Sekunde zu verschenken. Bei der Wohnungssuche machte er es sich einfach, übernahm einfach die Bleibe von Landsmann Igor Lavrov (Karriereende). "In der Vorbereitung konzentriere ich mich nur auf Handball", erklärt Torgovanov. Das müssen auch Frau Marina (seit 1991 verheiratet) und Sohn Andrej (13) spüren. Sie bleiben daheim in St. Petersburg "bis ich Zeit für sie habe". Für die Sauberkeit im Haus sorgt deshalb derzeit ein automatischer Staubsauger. "Praktisch, oder?", grinst der sympathische "Oldie".
Für die Drecksarbeit auf dem Feld ist Torgovanov dagegen höchstselbst verantwortlich. Der Weltklasse-Deckungsspieler, der auch schon für Wallau-Massenheim, Solingen und Essen aktiv war, ist in der Liga für seine kompromisslose Art gefürchtet. "Es ist doch ungerecht, wenn nur ich auf die Schnauze kriege", findet der Kreisläufer. Erlernt hat er die brachiale Handball-Kunst in der russischen Heimat. Die erste Ballberührung gab's mit zehn Jahren, mit 17 folgte die Erstliga-Premiere bei Newa St. Petersburg. "Ich bin damals anderthalb Stunden mit der U-Bahn zum Training gefahren", erinnert sich Torgovanov. Der Aufwand hat sich gelohnt, Olympiasieger, Welt- und Europameister können sich nicht viele nennen.
Was allerdings noch fehlt, sind die ganz großen Erfolge auf Vereinsebene. "Nur" den EHF-Pokal-Sieg 2005 mit Essen gab's bislang zu verzeichnen. "Deshalb bin ich zum HSV gekommen. Ich will Titel gewinnen", stellt der 1,99-Meter-Mann (106 Kilo) die Ziele klar. "Besonders freue ich mich auf mein erstes Champions-League-Spiel." Dass Martin Schwalb, der bereits bei Wallau Mitspieler und auch Trainer von Torgovanov war, ihn als Führungsspieler verpflichtet hat, ist dem erfahrenen Abwehrmann klar: "Als ich noch jung war, habe ich mir auch Leute gesucht, von denen ich etwas lernen konnte. Aber was heißt eigentlich jung? Ich bin ja erst 22."

Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - Sport HSV-Handball

Ich denke wir werden mit Pino noch viel Spass haben, er ist nun mal ein kompromissloser Vollbluthandballer. Und den Staubsauger will ich auch haben ;-)

technorati tags:, ,

Blogged with Flock